Preise für erneuerbaren Strom sinken weltweit

Nach einer Prognose der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) könnten die Kosten für Solarstrom bis zum Jahr 2025 um 59 % sinken, bei Windstrom an Land um 26 % und bei Offshore-Wind um 35 %.

Strom von Wind- und Photovoltaikanlagen lässt sich in zehn Jahren deutlich günstiger produzieren als heute. Das prognostiziert die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA). Wie IRENA in dem im Juni 2016 veröffentlichten Papier „Solar and Wind Cost Reduction Potential to 2025“ voraussagt, könnten die Investitionskosten für Solarstrom in den nächsten zehn Jahren gegenüber dem Jahr 2015 um 57 % auf 790 Dollar pro Kilowatt (kW) sinken. Damit fallen auch die durchschnittlichen Produktionskosten um 59 Prozent auf 6 Dollar-Cent pro Kilowattstunde.

Auch für die Windenergie rechnet IRENA mit sinkenden Kosten: Für Wind an Land gibt der Bericht eine mögliche Kostenreduktion von 12 Prozent bei den Investitionskosten und von 26 % bei den Produktionskosten an. Windstrom ließe sich demnach für 5 ct/kWh produzieren. Bei Offshore-Wind könnten die Produktionskosten um 35  % auf 12 ct/kWh fallen. Als Gründe für den Preisverfall nennt die IRENA die Ausweitung der Produktion, effizientere Versorgungsketten und weitere technische Verbesserungen.

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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