Anfrage der FDP

Regierung äußert sich zu Windrädern im Wald

In Deutschland gibt es 2.000 Windkraftanlagen im Wald. Deren Bau benötigt viel Platz. Die Bundesregierung besteht auch darauf, dass sie später rückgebaut und Bodenverdichtungen gelöst werden.

Von den rund 29.000 Windenergieanlagen in Deutschland liegen knapp 2.000 in Waldgebieten. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Für Anlagen im Wald müssen vor Beginn der Bauphase durchschnittlich 3.500 Quadratmeter gerodet werden, um Kranplätze und Zufahrtswege zu schaffen. Nach dem Bau nicht mehr benötigte Flächen werden aufgeforstet oder der natürlichen Sukzession überlassen.

Veränderungen auf das Mikroklima im Wald können vor allem bei alten Baumbeständen "kleinflächig und lokal" vorkommen, heißt es in der Antwort weiter. Die Fundamente der Anlagen benötigen im Durchschnitt 380 Quadratmeter, der Turmfuß belegt etwa 30 Quadratmeter.

Die Bundesregierung sieht nach §35 Absatz 5 Satz 2 Baugesetzbuch auch bei Windkraftanlagen eine Rückbauverpflichtung vorliegen. Demnach müsse auch die durch das Fundament verursachte Bodenversiegelung rückgängig gemacht werden, die Durchsetzung des Bauplanungsrechts liege allerdings bei den Ländern und Gemeinden.

Ausführliche Antwort der Bundesregierung


Diskussionen zum Artikel

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von Andreas Gerner

@Bothe

Dazu sage ich, dass Ihre INSA Zahl von Anfang 2019 ist und INSA schon Im Dezember 2019 bloß noch 35% Meinungen für eine Verlängerung der Laufzeit sieht. Würde sagen: Trend erkennbar.

von Christian Bothe

@Gerner vor 1d

Sie und Ihre Zahlen und der Glaube daran.Was sagen Sie nun? INSA Umfrage:44,6% der Bevölkerung für längere Laufzeiten der AKWs.. .

von Andreas Gerner

@ Bothe

Laut BUND 70% für schnellen Ausstieg, weitere für Ausstieg mit Verzögerung. Ok, alleine BUND - Zahlen wären mir auch zu dürftig. ------------------------------- Emnid: 59% für einen SCHNELLEREN Ausstieg als vorgesehen! Ja, jetzt kommen Sie mit dem Totschlagargument angewatschelt, dass die Studie von der AAO beauftragt wurde. Aber Emnid ist Emnid. --------------------------------------------------------- Man stelle fest: Die Energiepolitische Stimmungslage in der AFD ist nicht die der Mehrheit.

von Christian Bothe

@Gerner

Welche und Wo???

von Andreas Gerner

@ Bothe

Zu Ihrer Frage "Wer sagt eigentlich, dass AKWs nicht mehrheitsfähig sind?" Antwort: Die Mehrheit

von Christian Bothe

@Sieverdingbeck

Was für ein Unsinn, der Wald ist wertlos für den Besitzer.So einen Unsinn kann nur einer behaupten, der keinen besitzt, diesen nicht profitabel nutzt ,und Windmühlen haben dort nichts aber auch garnichts verloren! Was die Sonnenaktivität und die Klimaerwärmung betrifft, sollten Sie mal die Geschichts- und Geographiebücher strapazieren.Da lernen Sie ,das es schon vor Jahrtausenden Warm- und Kaltphasen gab, was sogar die „Klimaaktivisten“festgestellt haben.Wer sagt eigentlich, das AKWs nicht mehrheitsfähig sind???Zukunftsfähig und Energiesicherheit ist nur ein Mix aus konventioneller und erneuerbarer Energieproduktion und das mit weniger Windmühlen und diese schon garnicht im Wald!!

von Anton Sieverdingbeck

Da stören die Anlagen am Wenigsten

Ich fände es gut wenn man noch viel mehr Anlagen im Wald bauen könnte. Der Wald ist quasi wertlos für den Besitzer und bringt kaum Ertrag. Mit den Erlösen aus der Windkraft könnten viel gutes im Forst getan werden. @Bothe Wer wirklich noch den Menschen gemachten Klimawandel (also die schnelle Erderwärmung bin weniger Jahrzehnte/ Jahrhunderte) der sollte doch vielleicht noch mal die Grundlagen der Physik nachlesen. Wir haben das vor Jahren in der Schule schon in Versuchen (CO2 / Wärmestrahlung) erkannt. Ich möchte gerne ausreichend mit Strom versorgt werden und da die einzige Klimafreundliche Altenergie (Atom) leider nicht mehrheitsfähig ist bleibt nur Sonne und Wind. Die Anlagen werden hier auch immer besser! Wenn wir jetzt noch mehr Freiflächen PV bekommen, dann gibt es auch endlich wieder Wertschöpfung und Wertschätzung für die Arbeit im Wald und auf dem Feld.

von Christian Bothe

Windmühlen im Wald?

Gottseidank halten CDU,FDP u.a. bei uns in Thüringen und Sachsen dagegen und werden diesen energetischen Unfug im Wald nicht tolerieren! Lieber H.Gerner das Klima ändert sich so oder so, weil der Einfluss des Menschen minimal ist und man sollte das Ganze erdgeschichtlich betrachten und Intensitäten der Sonneneinstrahlung berücksichtigen.

von Christian Bothe

@Gerner

Damit rettet Deutschland sicher nicht die Welt, aber schädigt die Natur und Getier im heute und jetzt!

von Andreas Gerner

@ Bothe: nicht übertreiben!

"Der größte Frevel an Gottes freier Natur seit Menschengedenken" ? - - - Sie wissen schon, dass Deutschland ohne das Eingreifen des Menschen fast komplett bewaldet wäre? Somit kann ja nur die Besiedelung auf Platz 1 seit Menschengedenken rangieren.

von Andreas Gerner

Kein Problem für Wald

Der Genehmigungsprozess fordert mehr Aufforstung als gerodet wird. - - - -Vielerorts gibt es so viel Wald, dass man gar nicht anders kann, als das Windrad dort rein zu stellen. Man will ja auch möglichst große Abstände zu Siedlungen einhalten. - - - - - - Die Alternative wäre Klimawandel und der schmerzt dem Wald mehr.

von Christian Bothe

Waldmühlen...

2000 Windmühlen im Wald? Der größte Frevel für mich an Gottes freier Natur seit Menschengedenken...Das übertrifft noch den Bergbau, welcher sich auf lokale Vorkommen beschränkt.

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