Schleswig-Holstein lebt von Windenergie

Schleswig-Holstein will im Jahr 2020 rechnerisch den kompletten Strombedarf über Windenergie decken.

"Das entspricht mehr als 20 Terawattstunden Strom, die wir mit Hilfe von Windenergie erzeugen wollen", berichtete Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann kürzlich in Brüssel beim Kongress der European Wind Energy Association (EWEA).

Mit einem Windanteil von rechnerisch 40 Prozent an der Stromversorgung ist Schleswig-Holstein führend in Deutschland. 7.000 Arbeitsplätze konnten bisher geschaffen werden, drei Milliarden Euro sind in die Windenergienutzung investiert worden. Die wirklich großen Potentiale liege im Offshore-Bereich, ist Austermann überzeugt. Man werde den Ausbau auf dem Meer unterstützen und gleichzeitig die Windenergienutzung an Land und deren Ziele jedoch nicht aus den Augen verlieren und auch hier den Ausbau weiter vorantreiben.

"Ich rechne mindestens mit einer Verdopplung der Arbeitsplätze und einer Vervierfachung der Investitionen bis 2020", sagte Austermann am Rande des Kongresses. Dazu werde sich Schleswig-Holstein nicht nur auf Landes- und Bundesebene, sondern auch bei der EU für den Erhalt und die Verbesserung der Rahmenbedingungen einsetzen.


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