Windenergie

Senvion wird aufgeteilt Premium

Nach seiner Insolvenz hat der Windkraftanlagenhersteller Senvion für verschiedene Unternehmensbereiche Angebote erhalten. Die Turbinenproduktion in Bremerhaven wird dagegen wohl eingestellt.

Der insolvente Windkraftanlagenhersteller Senvion (ehemals Repower) aus Hamburg hat nach eigenen Angaben detaillierte Angebote für verschiedene wesentliche Kerngeschäftsbereiche erhalten. Das Unternehmen wird die Investorenkonzepte am 10. September 2019 der Gläubigerversammlung zur Abstimmung vorlegen. Es zeichnet sich ab, dass das Unternehmen aufgeteilt wird.

Keine Angebote für die Turbinenfertigung

Das internationale Maschinenbauunternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Windenergieanlagen mit Nennleistungen von 2,0 bis 6,33 Megawatt. Die Systeme werden hauptsächlich in den Senvion TechCentern in Osterrönfeld und Bangalore konstruiert und in den deutschen und portugiesischen Werken in Bremerhaven, Vagos und Oliveira de Frades sowie in Żory- Warszowice, Polen und Baramati, Indien gefertigt. Weltweit beschäftigt der Hersteller 4.000 Mitarbeiter. Die operative Tochtergesellschaft Senvion GmbH mit Hauptsitz in Hamburg ist mit...

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