Biogas

So reduzieren Sie Methanemissionen

Ein neues KTBL-Heft beschäftigt sich mit dem Thema „Emissionsarmer Betrieb von landwirtschaftlichen Biogasanlagen“ und gibt Tipps für Betreiber.

Die Ursachen von Methanverlusten an Biogasanlagen reichen von unzureichender Technik über Leckagen bis zu falscher Fütterung. Die Verluste mindern nicht nur die Erlöse, sondern gefährden auch die Umwelt und das Klima. In Extremfällen können Leckagen sogar zu Unfällen führen. Betreiber von landwirtschaftlichen Biogasanlagen sollten deshalb die Anlage regelmäßig überwachen, die Schwachstellen ihrer Anlage kennen und beheben.

Die Autoren des neuen KTBL-Heftes 127 „Emissionsarmer Betrieb von landwirtschaftlichen Biogasanlagen“ fassen Erfahrungen aus Forschung und Praxis zusammen. Sie beschreiben die technischen Möglichkeiten bei der Vergärung, der Gasspeicherung, der Gärrestlagerung und der Verstromung in Blockheizkraftwerken, mit denen Methanemissionen vermieden oder zumindest gemindert werden können. Des Weiteren werden die anfälligen Stellen, an denen erfahrungsgemäß Leckagen auftreten, benannt und Managementmaßnahmen für eine emissionsarme Energieerzeugung vorgestellt.

Sie können das Heft hier bestellen (9 € für die gedruckte Version, 7 € für das pdf).

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Wissenschaftler haben ein neues Verfahren entwickelt, mit sich Methanlecks an Biogasanlagen schneller und einfacher feststellen lassen sollen.

Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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von Ursel Peters

Gasverlsute in 75 KWh Gülleanlagen

In Betrieben mit 75 KW BGA wird es bis zu einer Öffnung der 75 KW-Bemessungsgrenze fortwährend zu klimaschädlichen Permanentverlusten kommen, da zumeist mehr Gas wie erforderlich zur Verfügung steht. Eine geringeren Einspeisevergütung nach den ersten 657000 KWh/a wäre die wirksame und klimafreundliche Lösung. Bei der 75 KW übersteigenden Leistung und einem Strompreis von max. 10 ct/KWh ist der Einsatz von NAWARO´s unwirtschaftlich - der Einsatz von Gülle und Mist weiterhin sinnvoll

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