Klimaschutzprogramm

So soll der Ausbau der erneuerbaren Energien gelingen Plus

Im 22-seitigen Klimaschutzprogramm finden sich nur wenig Pläne für erneuerbare Energien. Den größten Raum nehmen Einschränkungen der Windenergie ein. Es gibt kaum Lichtblicke.

Das am Freitag (20. September) verabschiedete, 22-seitige Klimaschutzprogramm der Bundesregierung beschäftigt sich nur auf knapp einer Seite mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Bundesregierung bleibt bei ihrem Ziel, im Jahr 2030 einen Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch von 65% zu erreichen.

Regelungen vor allem zur Windenergie

Den größten Raum nimmt dabei die Windenergie ein, wobei es der Regierung weniger um den Ausbau, sondern eher um die Akzeptanz zu gehen scheint. Folgendes ist geplant:

  • Mindestabstand: Bis zu einem Mindestabstand von 1000 Metern dürfen künftig keine neuen Windkraftanlagen errichtet oder repowert werden. Die Mindestabstandsregelung gilt für reine und allgemeine Wohngebiete, sie gilt auch für dörfliche Strukturen mit signifikanter Wohnbebauung, auch wenn sie nicht als solche ausgewiesen sind. Bundesländer oder Kommunen können jedoch auch geringere Abstände festlegen. Die 10H-Regelung in Bayern, die dort den Ausbau der Windenergie fast zum Erliegen gebracht hat, soll bestehen bleiben.
  • Zur besseren regionalen Verteilung des Ausbaus von Windenergieanlagen wird ein Regionalisierungsbonus vereinbart. Das hatten süddeutsche Länder wie Bayern und Baden-Württemberg gefordert, da sie bei den jüngsten Ausschreibungen aufgrund höherer...

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Diskussionen zum Artikel

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

Korrekt

@ Geveke, ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Wind- und Solarkraft kann eine gute Alternative zu fossilen Brennstoffen sein, wenn er gespeichert werden kann. Aber Speicher verteuern die Anlagen um mindestens 50 %. Ohne Subventionen wird es, nach meiner Meinung, dabei nicht gehen. ... mehr anzeigen

von Jens Geveke

@Muenzebrock

die Notwendigkeit von Speichern ist in der Branche bekannt, und wird auch nicht vergessen, Sie brauchen die Elektroingenieure nicht jeden zweiten Tag neu erinnern, die wissen, dass man Strom im Netz nicht speichern kann. Die "Überproduktion", die wir momentan zeitweise haben, ist keine ... mehr anzeigen

von Josef Doll

Stromerzeugung mit Eigenverbrauch

kann nur die Lösung sein. Wir Bauern können/müssen unseren Strom/Heitzenergie den/die wir Verbauchen selbst Erzeugen. Denn es müssen 300 Millionen Tonnen C02 jedes Jahr bis im Jahr 2025 Eingespart werden. Auch die Landwirtschaft muss IHREN Anteil davon beitragen. Geschied das nicht ... mehr anzeigen

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

Windkraft

ich möchte doch mal darauf hinweisen, dass Windkraft im Onshore Bereich nur max. 15 % Wirkungsgrad hat. Somit ist diese Technologie nicht der Weisheit letzter Schluss. Wenn die Stromerzeugung aus der Solar- und Windkraft bei über 60 % des Gesamtstromaufkommens liegt und keine Speicher ... mehr anzeigen

von Gerd Schuette

Mogelpackung

von Bernd Croonenbroek

Mit einem Wort

alle erneuerbaren Energien werden Platt gemacht, und unser Strom kommt dann aus der Nachbarschaft mit Atomstrom (Klima schonend)

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