Heizen mit erneuerbaren Energien

Start der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Die Bundesregierung bündelt die bisherigen Programme zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Gebäudebereich in einem vereinfachten Förderangebot.

Bis zum Jahr 2050 will die Bundesregierung einen klimaneutralen Gebäudebestand realisieren. Hierfür werden energieeffizientere Gebäude und ein höherer Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch benötigt. Mit der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG), einem Kernelement des nationalen Klimaschutzprogramms 2030, wird die Bundesregierung ab dem 1. Januar 2021 ihre energetische Gebäudeförderung neu strukturieren. Die bisherigen Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich – darunter das CO₂-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt – werden mit der neuen BEG in einem modernisierten, vereinfachten und weiter entwickelten Förderangebot gebündelt. Die BEG besteht aus drei Teilprogrammen, die jeweils in einer Zuschussvariante oder einer Kreditvariante angeboten werden. Mit den Programmen werden Vollsanierung und Neubau von Wohngebäuden (BEG WG) bzw. Nichtwohngebäuden (BEG NWG), sowie Einzelmaßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden (BEG EM) gefördert.

Mehrere Programme unter einem Hut

Die BEG integriert mehrere Programme der bisherigen Träger, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Das soll die Förderlandschaft übersichtlicher machen. Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Hinzu kommt eine Verbesserung der finanziellen Unterstützung energetischer Sanierungen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Zuschuss oder Kredit

Vorerst gilt die BEG nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem...

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Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 130 697 Anträge für das Programm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ eingegangen.

Das Beratungsnetzwerk C.A.R.M.E.N. informierte in mehreren Webinaren über verschiedene Möglichkeiten der Solarstromerzeugung. Über 900 Interessenten nahmen teil.

Verbände, Unternehmen und Wissenschaftler fordern, die Rahmenbedingungen für mehr Klimaschutz im Heizungskeller zu verbessern. Die Forderungen weichen jedoch voneinander ab.


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