Stromvermarktung

Untersteller will EEG-Umlage abschaffen Premium

Die Umlage macht die Vermarktung von Strom aus Anlagen unwirtschaftlich, die aus dem EEG herausfallen. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller will das ändern.

Für viele ältere Photovoltaik- und Windenergieanlagen läuft in den nächsten Jahren die EEG-Vergütung aus. Damit stelle sich häufig die Frage, ob sie noch wirtschaftlich betrieben werden können. Für Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller wäre es absurd, wenn noch funktionstüchtige Anlagen abgebaut würden. „Das wesentliche Problem für diese Anlagen ist meist nicht ihr Alter, das Problem ist die EEG-Umlage, die Verbraucher für den daraus erzeugten Strom zahlen müssen“, sagte der Minister....

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Diskussionen zum Artikel

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von Volker Niemeyer

Zur CO²- Besteuerung

Wenn das so umgesetzt wird, hat man endlich das was man schon immer wollte: Nämlich einen Weg zu finden um die Luft zum Atmen zu besteuern!

von Jens Geveke

@Grosse-Kock

...das was ich ausatme, ist aber kein fossiles CO2. Es geht um eine Besteuerung des CO2, das aus der Erde geholt wird. Das lässt sich gut abgrenzen. Und wenn Kommunen von der Kohlestromerzeugung profitieren, macht es dass nicht besser. Das Pariser Abkommen basiert nicht nur auf irgendeiner Idee, sondern auf einer sehr großen, langfristigen Aufgabe und die muss angegangen werden. Und das bedeutet auch ein Verlassen der Komfortzone und Veränderungen, die uns alle treffen. Aber ob sie uns irgendwie treffen oder ob wir uns was kluges überlegen, dass liegt an uns.

von Gregor Grosse-Kock

Herr Geveke

Das meiste auf unserer Erde was wir für uns zu Verfügung haben ist Carbon, selbst wenn sie ausatmen - CO und CO2 und Wasser. Vorsichtig mit Besteuerungssystemen. Die meisten Politiker benehmen sich wie Geschäftsführer nur ohne richtigen Auftrag inder Sache also Talent frei. Zudem sind viele Kommunen über Stadtwerke an Carbonstromerzeugung beteiligt, wer bezahlt denn nachher wohl.? Nicht nur die Schreihälse. Einfach Sparsam sein

von Rudolf Rößle

Die Eigennutzung

von regenerativen Energien muss steuerbefreit sein. So wird ein Teil sinnvoll die Bevölkerung entlasten.

von Gregor Grosse-Kock

Fanz Untersteller

Vielleicht machen ja seine Gedankenblitze die Drähte elektrisch, was für ein bla bla nichts wird zu ende gedacht, wir steigen auch aus dem NACHHALTIGEN DENKEN aus.

von Jens Geveke

Interessant ist, dass jeder, der sich damit beschäftigt, erkennt, dass eine CO2-Besteuerung zielführender ist, als eine Förderung der Erneuerbaren, und wenn das Thema weiter nach Berlin kommt, wird es von einem oder zwei Ministern während einer Stellungnahme zu einem anderen Thema in einem Nebensatz abgetan als z.Zt. nicht sinnvoll. Bei einer CO2-Besteuerung kann jeder schauen, welche Energielösung für ihn am sinnvollsten ist und nicht, welche z.Zt. gefördert wird. Die Kosten für den Klimaschutz tragen dann die, die bei fossilen Energien bleiben. So werden viele sinnvolle Projekte entstehen.

von Thilo Frankfurth

Förderende

Kommt das Ende der 20-jährigen Vergütung und der Netzbetreiber zahlt uns nur noch ca. 1,5-2,0 Cent pro KW, werde ich von meinen PV-Anlagen den Stecker ziehen! Die Kosten für Versicherung, Steuerberatung, usw. kommt dann teuerer als die Einspeisevergütung! Da die ersten Anlagen des 100.000 Dächer Programmes von Herrn Trittin bereits nächstes Jahr rausfallen, wundert es mich, das dies erst jetzt einer von ganz oben mitbekommen hat! Auch ca. 90% der Biogasanlagen werden den Laden zu machen, wenn die jeweilige Anlage sich am Ausschreibungsverfahren beteiligen muss! Deshalb ist es ja unserer Mutti Merkel auch so wichtig, das Gas von Putin zu bekommen! Ohne Kohle und Kernenergie wird es nicht gehen.... wenn erst die ganze schwachsinnige Elektromobilisierung kommen soll! Die ganze Energiepolitik schlägt von vorn bis hinten komplett fehl! Wir schaffen uns ab! Aber so geht es uns ja in der Landwirtschaft schon seit Jahren.... eine Gesetzgebung nicht nach Sachverstand, sondern Gutmenschen!

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