Verbraucher sehen Energiewende zunehmend kritisch

Die deutsche Bevölkerung steht nach wie vor hinter der Energiewende; die Akzeptanz der Verbraucher für die immer weiter ansteigenden Kosten lässt jedoch spürbar nach. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Verbraucherumfrage, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in allen 16 Bundesländern durchgeführt hat.

Die deutsche Bevölkerung steht nach wie vor hinter der Energiewende; die Akzeptanz der Verbraucher für die immer weiter ansteigenden Kosten lässt jedoch spürbar nach. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Verbraucherumfrage, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in allen 16 Bundesländern durchgeführt hat.

Wie die AEE vergangene Woche in Berlin mitteilte, reicht die Zustimmung zum Ausbau erneuerbarer Energien derzeit von 87 % in Brandenburg bis 97 % im Saarland. Trotz der mit durchschnittlich 93 % Zustimmung hohen generellen Unterstützung für den Ausbau regenerativer Energien zeige sich bei der jährlich wiederholten Umfrage aber erstmals ein deutlicher Rückgang bei der Zahlungsbereitschaft für die Umlage, die sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ergebe. Nachdem bei der Vorjahres-Umfrage noch drei Viertel der Befragten die damalige EEG-Umlage von 3,5 ct/KWh als „angemessen“ oder sogar als „zu niedrig“ bewertet hätten, finde die Höhe der EEG-Umlage des kommenden Jahres nur noch die Zustimmung von knapp der Hälfte der Befragten. Insbesondere in strukturschwächeren Regionen werde eine EEG-Umlage in Höhe von 5 ct/KWh kritisch gesehen.


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