Interview

Vermiedene Netzentgelte für alte Wind- und Solaranlagen sinken auf 0 - was tun?

Betreiber alter Wind- und Photovoltaikanlagen erhalten ab dem 1. Januar 2020 keine vermiedenen Netzentgelte (1,5 ct/kWh) mehr. Für Reparaturen fehlt ihnen damit das Geld.

Wir sprachen mit Erwin Schweizer, Regionalvorsitzender Nordwürttemberg im Bundesverband Windenergie:

Sie kritisieren eine Änderung bei den Netzentgelten. Um was geht es?

Schweizer: Nach dem Netzentgeltmodernisierungsgesetz senkt der Gesetzgeber die vermiedenen Netzentgelte für Wind- und Solaranlagen seit dem 1. Januar 2018 in drei Schritten auf 0 ab. Betroffen sind Betreiber von Wind- und Photovoltaikanlagen. Sie erhalten demnach ab dem 1. Januar 2020 keine vermiedenen Netzentgelte mehr.

Um welche Entgelte handelt es sich dabei?

Schweizer: Das Netzentgelt ist eine Gebühr, die jeder Stromlieferant an den Netzbetreiber bezahlen muss. Den Betrag stellt er den Stromkunden in Rechnung. Je nach Spannungsebene der Netze kassieren die Netzbetreiber Nutzungsentgelte in Höhe von 0,5 bis über 3,0 ct/kWh von den Stromkunden.

Betreiber von kleinen Anlagen speisen Strom aber nur ins Verteilnetz ein, nicht ins...


Diskussionen zum Artikel

von Hermann Kamm

Gibt nur eins

PV und Windanlagen nach 20 Jahren nur noch Eigenstrom produzieren, Rest abschalten!!!!!!

von Josef Doll

Das der Klimawandel

So schlimm ist ist wohl nur seiner Aktualität geschuldet. Denn unsere NGOS würden Sturm laufen wenn Sie daran etwas verdienen würden So aber nichts Wert das ganze. Anders scheinbar bei neuen Windräder ( Voltarilstrom nicht schon gar nicht auf Dächer) hier und gerade hier scheint ... mehr anzeigen

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