Wärmewende in Deutschland droht zu scheitern Premium

Vergangene Woche ist das Gebäudeenergiegesetz schon im Koalitionsausschuss gescheitert. Gleichzeitig geht der Anteil der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt zurück. Verbände schlagen daher Alarm.

Der Koalitionsausschuss konnte sich vergangene Woche nicht auf einen Kompromiss zum neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) verständigen. Damit ist das Vorhaben für diese Legislaturperiode gescheitert. „ Das ist in mehrfacher Hinsicht ein erheblicher Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor“, kommentiert Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (Dena) und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (Geea).

Ohne das GEG werde Deutschland nun zunächst keinen Niedrigstenergie-Standard für öffentliche Gebäude festlegen. Das sei ein Verstoß gegen die EU-Gebäuderichtlinie. Außerdem hätte die öffentliche Hand hier laut Kuhlmann mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen können, dass sie die Energie- und Klimaschutzziele ernst nehme.

Bedauernswert sei zudem, dass die mit dem GEG angestrebte Vereinfachung des Ordnungsrechts für Gebäude nun erstmal auf Eis liege. Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinspar-Verordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz ...

Weiterlesen mit PREMIUM
Jetzt 30 Tage gratis testen
Mehr erfahren

Claas präsentiert völlig neu entwickelte Lexion-Mähdrescher

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

Schreiben Sie Hinrich Neumann eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen