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Wege aus der Klimakrise: So lässt sich CO₂ vermeiden

Auf einer Webkonferenz diskutierten Wissenschaftler aus Physik, Ökonomie und Pflanzenzucht über Wege, wie sich die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre reduzieren lässt.

Mit hochgesteckten Zielen, Förderprogrammen für erneuerbaren Energien oder einem CO₂-Preis auf fossile Brennstoffe treten die Politiker dem immer sichtbarer werdenden Klimawandel entgegen. Dabei hätte das Gegensteuern schon viel früher geschehen können. „Wir wissen seit den 1940er Jahren, dass CO₂ zu einer globalen Erwärmung führt. Seit 80 Jahren gibt es keinen Zweifel an den physikalischen Grundlagen“, sagte Prof. Michael Schmitt vom Institut für Physikalische Chemie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf auf der Tagung „Wege aus der Klimakrise: CO2 bepreisen oder speichern – was ist wirklich sinnvoll?“. Auf der Online-Veranstaltung des Zentrums für Pflanzenforschung (CEPLAS) stellten Wissenschaftler aktuelle Erkenntnisse zum Klimawandel und zu möglichen Gegenmaßnahmen vor. Hier die wichtigsten Aussagen:

  • Die Gehalte von CO₂, Methan und Lachgas (N₂O) steigen aktuell so stark an wie in den letzten 600.000 Jahren nicht. Das zeigen Messungen an Eisbohrkernen.
  • Seit 1958 ist der CO2-Gehalt in der Atmosphäre von 300 ppm bis heute auf 417 ppm gestiegen.
  • Anhand von C-Isotopen, also verschiedenen Atomsorten des Elements Kohlenstoffs (C) lässt sich nachweisen, dass die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre eindeutig auf die Verbrennung von Kohle und Öl zurückzuführen ist. „Der Anteil der einzelnen Isotope kann sehr genau nachgewiesen werden. Die Zunahme des Isotops C12 im CO₂ in der Atmosphäre spricht für den anthropogenen Ursprung von CO₂ und nicht für eine Freisetzung z.B. aus vulkanischer Aktivität“, erklärte Schmitt.
  • Seit der Amtsübernahme von Donald Trump im Jahr 2016 sind die CO₂-Emissionen in den USA stark angestiegen.
  • Schmitt verwies auf die...

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