Projektstart

"Westküste 100" startet mit Bau von 30-Megawatt Wasserstoff-Elektrolyseur

In Dithmarschen bauen mehrere Firmen unter Beteiligung des Bundes eine regionale Wasserstoffwirtschaft auf. Sie soll offene Fragen klären.

Als erste Einrichtungen nach dem Beschluss der Nationalen Wasserstoffstrategie entsteht jetzt in Schleswig-Holstein das Reallabor „Westküste 100“. Das vom Bund mit 30 Mio. € geförderte Projekt zur Wasserstofftechnologie soll zeigen, wie sich Ökonomie und Ökologie verbinden lassen, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Er wünsche sich, dass Deutschland die Technologieführerschaft beim Thema Wasserstoff übernehme.

Wie der Spiegel berichtet, soll mit Westküste 100 in Dithmarschen nach und nach eine regionale Wasserstoffwirtschaft im industriellen Maßstab aufgebaut werden. In einem ersten Schritt soll ein 30-Megawatt-Elektrolyseur entstehen, der aus Offshore-Windenergie grünen Wasserstoff produziert. Unter anderem die Raffinerie Heide, Thyssenkrupp, der Gasnetzbetreiber OGE, der dänische Stromerzeuger Ørsted und die Thüga sind an dem Projekt beteiligt.

Im späteren Projektverlauf geht es dann darum, wie die Einspeisung von Wasserstoff in das Gasnetz, der sichere Transport oder die zuverlässige Speicherung des Wasserstoffs in einer unterirdischen Kaverne zu realisieren sind. Darüber hinaus soll untersucht werden, wie das Nebenprodukt Sauerstoff den Verbrennungsprozess eines Zementwerks emissionsärmer und damit klimafreundlicher machen kann.


Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen