Stromvermarktung

Wie weiter nach dem EEG?

Das 26. C.A.R.M.E.N.-Forum präsentiert am 18. März in Straubing unter dem Motto: „Erneuerbaren Strom gewinnbringend nutzen“ Perspektiven für die erneuerbare Stromvermarktung.

Mit einer Weiterentwicklung bereits bestehender Ansätze und neuen Vermarktungs- und Nutzungskonzepten für den erzeugten Strom können sich Betreiber von Erneuerbare-Energie-Anlagen auf den Markt vorbereiten – auch ohne staatliche Förderung und über die bestehende Förderperiode hinaus.

Das 26. C.A.R.M.E.N.-Forum präsentiert hierfür unter dem Motto: „Erneuerbaren Strom gewinnbringend nutzen“ Perspektiven für die erneuerbare Stromvermarktung, beleuchtet die Chancen von stationären, mobilen und innovativen Stromspeichern und hinterfragt Strategien der Vermarktung, der Lieferung und des Verbrauchs von Strom. Den Teilnehmern werden zukunftsweisende Lösungen zur erfolgreichen und lukrativen Umsetzung der Energiewende aufgezeigt.

Das C.A.R.M.E.N.-Forum richtet sich an Bürgerenergiegenossenschaften, Energieberater, Kommunen, Klimaschutzmanager, Betreiber von Photovoltaik-, Biogas- und Windkraftanlagen, Landwirte, Banken, Planer, Architekten sowie alle fachlich Interessierten.

Auszug aus dem Programm:

  • Notwendigkeit einer Post-EEG-Strategie
  • Rechtsrahmen und Konzepte für Stromvermarktung, Eigenversorgung und Power-to-X
  • PPAs mit Erneuerbaren – eine Einordnung aus rechtlicher Perspektive
  • Einbindung von Speichern und PV-An- lagen für ein flexibleres Stromnetz
  • E-Mobilität als Chance nach dem EEG
  • Entwicklungen bei Speichertechnologien
  • Steigerung des Eigenverbrauchs – Batteriespeicher, Wärmepumpe und Co.
  • Energieaustausch unter Nachbarn – Die Rolle des Quartiersaggregators
  • Weiterentwicklung der Direktvermarktung: Power Purchase Agreements

Die Veranstaltung findet statt am 18. März 2019 ab 9:30 Uhr im Herzogsschloss, Schlossplatz 2b in 94315 Straubing. Das ausführliche Programm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Rudolf Rößle

Gegenübrstellung

jetzt schauen wir, was die Privatproduzenten Abgaben und Steuern/ kwh an das Finanzamt zahlen und nun zur ENBW oder EON. Für mich als Finanzamt stellt sich die Frage: Wie bekommen wir mehr Bürger dazu Strom zu erzeugen. Ich verstehe die Politiker nicht.

von Jens Geveke

...der Plan für Altanlagen war eigentlich klar: Man geht danach in eine Art Direktvermarktung z.B. mit einem Industriebetrieb in der Nähe und sucht sich damit eigene Stromkunden. Aber dann kam der Gesetzgeber und beschloss, dass auch Strom, der schon klimaneutral produziert wird und direkt an einen Kunden geliefert wird, auch die EEG-Umlage zahlen soll. Und damit sind viele Ideen wieder mal ausgebremst worden. Das Ziel ist klar, die Energieriesen hatten Angst, dass etliche Stromkunden abspringen und sich vor Ort jemanden suchen. Das ist das doppelte Spielchen, was wir gerade erleben von der Politk: In allgemeinen Reden ist alles gut und hinten rum werden die Gesetze so gestrickt, um den Energieriesen das Geschäft nicht zu vermiesen. Beispiele: EEG-Umlage auch bei Eigenstromvermarktung, Super-EEG für Offshore-Anlagen inkl. Netzgarantie und Ausfallzahlung, "Strompreisbremse", Kohlekraftwerk-Reserve-Vergütung... und das wird munter so weiter gehen, denn Geld kommt von denen genug für die "Lobby-Arbeit".

von Renke Renken

Typisch für D

da wird mal eben beschlossen, daß alle Altanlagen aus dem EEG rausfallen, und keiner hat einen Plan, wie es mit eben diesen weitergehen kann - außer natürlich eben Abriß - und das ist dann resourcenschonend und nachaltig, oder wie ?

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