Windpark „Riffgat“ liefert keinen Strom

Bereits seit Ende November produziert der Offshore-Windpark „Riffgat“ keinen Strom, meldet der NDR. Der Netzbetreiber Tennet rätselt noch über die Ursache.

Erneut macht der Offshore-Windpark „Riffgat“ Schlagzeilen: Die 30 Windenergieanlagen nordwestlich der deutschen Nordseeinsel Borkum liefern nach Recherchen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) seit Ende November keinen Strom mehr an Land. Grund sei ein unbekannter Defekt in dem 50 km langen Seekabel des Netzanbieters „Tennet“. Das Kabel ist drei Meter tief im Meeresgrund eingespült. Zudem machen Stürme und Weltkriegsmunition in dem Gebiet die Suche nach der Ursache sehr schwer. Laut Tennet könnte sich die Ursachenforschung bis April hinziehen, heißt es in dem Bericht. Die Räumung von Munition hatte auch schon den Netzanschluss im Jahr 2013 erheblich verzögert und Tennet 57 Mio. € gekostet. Betreiber des Windparks ist der Oldenburger Energieversorger EWE. Er soll laut NDR-Informationen wegen der Störung Einnahmeverluste von rund 7 Mio. € pro Monat haben.

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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