In der Krise

Windradhersteller Siemens Gamesa entlässt 2.900 Mitarbeiter

Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa leidet unter hohen Kosten und Materialengpässen. Siemens will die Spanier nun komplett übernehmen und ein schlankeres Entwicklungsteam über alle Plattformen hinweg.

Der angeschlagene Windanlagenbauer Siemens Gamesa versucht mit einer Neustrukturierung aus den roten Zahlen zu kommen. Medienberichten zufolge will der spanisch-deutsche Konzern 2.900 seiner weltweit 27.000 Stellen streichen.

Ein Großteil soll etwa mit 800 Stellen in Dänemark wegfallen, in Spanien sind 475 Arbeitsplätze betroffen und in Deutschland 300.

Gamesa machen hohe Kosten, Materialengpässe und Probleme mit seinen Landturbinen zu schaffen. Der Konzern erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 Verluste – er hatte bereits mehrfach seine Prognose senken müssen. Siemens Energy hat zudem angekündigt, die schwächelnde Tochter vollständig übernehmen zu wollen. Die neue, schlankere Struktur werde zum 1. Januar in Kraft treten.

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