Deichschäfer verzweifeln

Millionen von Enten und Gänsen ziehen im Frühjahr über das Land und fressen den Schafen das Gras vor der Nase weg. Die Grasnarbe ist dann so kurz, dass Disteln durchkommen. Dazu hinterlassen die Vögel Unmengen an Kot, an dem sich die Schafe infizieren. Die Deichschäfer sind verzweifelt, dürfen die Tiere doch nicht einmal vergrämen. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Ein Video von Sönke Hauschild...

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2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Paul Siewecke · 1.

    Die Deiche dienen dem Hochwasserschutz, die Deichschäferei der Intakthaltung der Grasnarbe des Deiches. Wird die Deichpflege vernachlässigt oder sabotiert, dann zeigen die Archivbilder der Sturmflut von 1962, was das für Folgen hat....

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  2. von Gerhard Steffek · 2.
    Wertigkeit!

    Die Gänse sind wieder mal ein schönes Beispiel für die Wertigkeit der Landwirtschaft in diesem Land. Mittlerweile haben diese "Wohlstandsallüren" (den Wolf hier miteingerechnet) einen höheren Stellenwert als die Grundversorgung der Bevölkerung mit guten heimischen Nahrungsmitteln. Wenn der letzte Schäfer die Flinte ins Korn geworfen hat ist zwar das Gejammere groß, aber dann will es wieder keiner sein, der an diesem "Schäfer- und letztendlich Bauernsterben" schuldig wäre.

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