Geflügeltierarzt spricht offen über Antibiotika und Bestandsbetreuung

Der Geflügeltierarzt Dr. Andreas Wilms-Schulze Kump stand Thomas Wengenroth vom Tiergesundheitsmagazin „Der Hoftierarzt“ jetzt vor der Kamera Rede und Antwort. Im ersten Video geht es um die Hähnchenhaltung, Hygiene-Management, Krankheits-Prophylaxe und Bestandsbetreuung. Im zweiten Film erklärt der Fachmann, wann welche Reserve-Antibiotika in der Hähnchenmast eingesetzt werden.

Was droht, wenn dem Tierarzt durch Verbote die Alternativen bei den Medikamenten ausgehen, schildert Andreas Wilms am Beispiel der Histomoniasis bei Puten. Zur Behandlung der „Schwarzkopfkrankheit“ ist in Deutschland kein antibiotischer Wirkstoff zugelassen.

Auch zum Antibiotika-Monitoring, dem bisher erreichten Grad der Reduktion und Alternativen zum Antibiotika-Einsatz bezieht Andreas Wilms Stellung. Der Geflügelspezialist schätzt, dass sich die Verbrauchsmengen beim Hähnchen, nach der Halbierung seit 2011, nicht weiter verringern lassen.