Hendricks spricht mit rheinischen Bauern

Am Donnerstag haben 500 Bauern mit 100 Schleppern in Kleve vor dem SPD-Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Hendricks gegen ihre "Bauernregeln" demonstriert. „Die Landwirte sahen sich durch die Kampagne zu Unrecht an den Pranger gestellt“, so RLV-Präsident Bernhard Conzen. Die pauschalen Bauernregeln machten nicht deutlich, welche Leistungen die Bauern in den letzten Jahren für mehr Natur-, Klima-, Gewässer- und Tierschutz erbracht haben. Die Landwirte seien sauer, weil die Ministerin verkürzt von Ackergift spricht, obwohl der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln strengen Auflagen und aufwendigen Zulassungsverfahren unterliegt.

Bauerndemo

Die rheinischen Bauern halten es beim Diskurs um die Weiterentwicklung des Tier- und Umweltschutzes für notwendig, dass ihnen nachhaltige ökonomische Perspektiven aufgezeigt werden und den Bürgern auch die Grenzen des Machbaren offen und ehrlich darzustellen. Einzig ordnungsrechtliche Vorgaben zu fordern und vermeintliche Fehlentwicklungen anzumahnen, reiche nicht aus und gefährde den Fortbestand einer bäuerlich getragenen rheinischen Landwirtschaft. „Wir Landwirte sind bereit für Gespräche und beteiligen uns heute schon aktiv am Gewässer- und Umweltschutz. Wir brauchen keine Diffamierung. Jetzt, da die Kampagne eingestellt wird, kann ein sachlicher Dialogprozess starten“, so Conzen.

 

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