Unterwegs Essen und Trinken: Ein Wachstumsmarkt

Der Außer-Haus-Markt wächst durch den steigenden Grad an Individualität und Mobilität in der Gesellschaft. Er ist in Deutschland nach dem Lebensmitteleinzelhandel der zweitwichtigste Absatzkanal, berichtet der DBV in seinem aktuellen Situationsbericht 2017/18. 2016 wurde beim Außer-Haus-Markt ein Umsatz von 75,8 Milliarden Euro erzielt (ohne Verpflegung im Gesundheitssektor). Gegenüber dem Vorjahr sind das 3,1 Prozent mehr.

Dieser Markt umfasst im Wesentlichen vier Teilbereiche: Die klassische Bediengastronomie in Gaststätten, Restaurants und Hotels (29,8 Milliarden Euro), Imbisse und Schnellrestaurants (24,2 Milliarden Euro), Arbeits- und Ausbildungsplatzverpflegung (7,2 Milliarden Euro) sowie die Erlebnisgastronomie (13,1 Milliarden Euro).

DBV-Situationsbericht 2017/18

DBV-Situationsbericht 2017/18

Wachsende Bedeutung der Direktvermarktung frischer Lebensmittel

Insgesamt gaben deutsche Haushalte 2016 rund 63,6 Milliarden Euro für frische Lebensmittel wie für Obst, Gemüse, Kartoffeln, Eier, Fleisch, Geflügel, Fleischwaren/ Wurst, Brot/Backwaren, Milch/ Milchprodukte, Käse, Margarine, Speiseöl, Mehl und Zucker aus.

Die Direktvermarktung von Lebensmitteln steht wie kein anderer Vertriebsweg für den Verkauf von regionalen Produkten. Die Verbraucher möchten wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und suchen dafür unter anderem den direkten Kontakt zum Erzeuger. Die landwirtschaftliche Direktvermarktung hat sich mit rund 2,7 Milliarden Euro Umsatz in den letzten Jahren in etwa behauptet. Der Verkauf über das Internet bietet weitere Absatzpotentiale, während der Verkauf auf den mittlerweile nur noch 3.300 Wochenmärkten rückläufig ist.

DBV-Situationsbericht 2017/18

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