Tierschutz

Alle frischen Eier der Rewe-Eigenmarken jetzt „ohne Kükentöten“

Bei Rewe kommen nun alle Schaleneier aus Betrieben, wo es in den liefernden Brütereien kein Kükentöten mehr gab.

Rewe hat das komplette Schalenei-Sortiment der Eigenmarken in allen Haltungsformen auf Lieferanten umgestellt, die auf das Kükentöten in der Legehennenzucht verzichten. Mit diesem Schritt ist der Kölner Konzern nach eigener Aussage der erste unter den bundesweit präsenten Lebensmitteleinzelhandelsketten und Branchenvorreiter. Anfang des Jahres war Rewe noch davon ausgegangen, dass entsprechende Vereinbarungen mit allen Partnerbetrieben voraussichtlich erst Ende 2021 zu erreichen ist.

Das Unternehmen weist zudem darauf hin, dass es auch schon seit 2016 Eier von „Spitz&Bube“ gibt. Statt die männlichen Küken eines Schlupfes auszusortieren, werden sie bis zur Schlachtreife aufgezogen. Aus dem Fleisch der „Spitz&Bube“-Hennen und ihrer Brüder wird das "Rewe Beste Wahl Hühnerfrikassee" hergestellt.

In einem weiteren Schritt hatte der Händler 2018 die „respeggt“-Freiland-Eier eingeführt. Diese Eier stehen für eine Lieferkette, bei der durch eine innovative Technologie die Bruteier nach ihrem Geschlecht sortiert. Anschließend werden nur die weiter ausgebrütet, die weibliche Küken für die Legehaltung enthalten.

Im Februar hatte Rewe dann die Frischeier der preisgünstigsten Eigenmarke „ja!“ umstellt und für die Verbraucher mit der plakativen Bezeichnung „Nein! zum Kükentöten“ besonders kenntlich gemacht.


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