Parma

EFSA fordert mehr Tierschutz bei der Schlachtung von Geflügel

Wegen schlecht ausgebildetem Personal kommt es nach Ansicht der EFSA zu Tierschutzverstößen bei der Geflügelschlachtung.

Höhere Tierschutzstandards rund um die Schlachtung von Geflügel hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gefordert. Die meisten zu beanstandenden Mängel seien das Ergebnis eines fehlerhaften Umgangs des Transport- und Schlachthofpersonals mit den Tieren, heißt es in einem Gutachten der Behörde in Parma.

Kritisiert wird darin unter anderem der „Mangel an Ausbildung“. Deshalb sollten das Personal in den verschiedenen Phasen der Schlachtung angemessen geschult werden und die Rollen und Verantwortlichkeiten klar definiert sein. Dies müsse den gesamten Schlachtprozess, vom Eintreffen und Entladen der Vögel über das Betäuben bis hin zum Ausbluten und Töten, abdecken.

Zudem wird eine Reihe von Problemen beim Tierwohl aufgeführt, beispielsweise Schmerzen, Durst, Hunger und Bewegungseinschränkungen. Auch hier müsse es nach Möglichkeit vorbeugende und korrigierende Maßnahmen geben, schreibt die EFSA.

Das neue wissenschaftliche Gutachten ist das erste in einer Reihe von Aktualisierungen zum Tierschutz bei der Schlachtung, die die Europäische Kommission von der EFSA angefordert hatte. Die Behörde in Parma plant, im kommenden März ein Gutachten zu Schweinen vorzulegen, im Juni eines zu Rindern. Eine weitere Bewertung soll im Dezember 2020 folgen.


von Josef Doll

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fordere ich für die Hochseefischerei!! Kein Fisch ohne ihn vorher zu betäuben zu schlachten zu ....

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