Handel

EU begrenzt Geflügelimporte aus der Ukraine

Geflügeleinfuhren aus der Ukraine waren zuletzt stark angestiegen. Die EU hat nun die Lücke in der Einfuhrregel, die das Land ausnutzte, geschlossen.

Die Geflügelimporte aus der Ukraine in die EU sind aufgrund einer Lücke bei den EU-Einfuhrregeln in jüngster Zeit sprunghaft angestiegen. Durch einen bestimmten Schnitt von Geflügelfleisch (batman cut) konnte die Ukraine bisher Einfuhrzölle umgehen und lieferte dadurch im Vorjahr 55.000 t in die EU und wäre 2019 noch über diese Menge hinausgekommen, berichtet aiz.info.

Die EU hat daraufhin mit der Ukraine verhandelt und die Einfuhrregeln angepasst. Das bestehende Zollkontingent für Geflügel wurde um 50.000 t auf 70.000 t hinaufgesetzt, verkündete EU-Agrarkommissar Phil Hogan im Ministerrat in Luxemburg. Das sei zwar eine deutliche Erhöhung, gab Hogan zu. Aber ohne diese Anpassung hätte die Ukraine noch mehr Geflügelfleisch in die EU in diesem Jahr liefern dürfen, gab der EU-Agrarkommissar zu bedenken.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Da wird Unrecht auch noch belohnt

Wie verr.... sind die eigentlich- hätte man abstrafen sollen. Komplettes Einfuhrverbot mal sehen was dann passiert wäre- Gestern im Fernsehen noch Rumänien u. EU Gelder...... Wie krank sind die eigentlich?

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