Geflügel

Ein Projekt der Bioverbände sucht nach Verwertungsstrategien für nicht vermarktungsfähige Eier

Per Allgemeinverfügung hat der Kreis Emsland eine Stallpflicht für sämtliches Geflügel erlassen. Grund ist ein Fall von H5N8 im Kreis Aurich.

Geflügelhalter im Kreis Aurich müssen ihre Tiere bis zum 31. Mai aufstallen.

Im Landkreis Aurich ist in einem Putenbestand die Geflügelpest aufgetreten. Zuvor war H5N8 in Bad Lausick in Sachsen bei einem kleinen Hennenbetrieb festgestellt worden.

Aldi will keine Eier mehr von Lieferanten kaufen, die Küken töten. Die Mehrkosten trage der Discounter. Zur Erkennung im Ei arbeite man mit dem Biotech-Unternehmen PLANTON zusammen.

Vergangenes Jahr sind 70 Betriebe neu in die Legehennenhaltung eingestiegen. Zudem halten alle Höfe mehr Hennen als bisher. Besonders gefragt ist die ökologische Hennenhaltung.

Die EFSA weist darauf hin, dass sich Resistenzen gegen einige Antibiotika weiter ausbreiten. Ein Erfolg ist dagegen, dass Escherichia coli zunehmend empfindlicher auf Antibiotika reagiert.

Die Freilandhaltung von Legehennen in Baden-Württemberg verzeichnet ebenso wie die ökologische Produktion ein deutliches Wachstum.

Stallmanagement, Hygienekonzept und technische Lösungen wie beispielsweise die Abluftreinigung können Bioaerosole aus dem Stall um bis zu 90 % reduzieren.

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