Vogelgrippe

Nach H5N8: Aufstallungspflicht im Emsland endet

Da es keine neuen Vogelgrippe in Aurich an der Nordsee gab, ist die Stallpflicht im entfernten Emsland aufgehoben.

Ab dem 25. März hatte der Landkreis Emsland eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der er anordnete, sämtliches gehaltenes Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) einzustallen. Die Allgemeinverfügung ist nun am 30. April ausgelaufen.

Anlass für den tierseuchenbehördlichen Akt war das Auftreten der hochpathogenen Aviären Influenza vom Subtyp H5N8 in einem Putenbestand im Landkreis Aurich. Um eine Einschleppung in die hiesigen Nutztierbestände bestmöglich zu verhindern, wurde bis zum 31. Mai 2020 eine Stallpflicht angeordnet. Der Landkreis Emsland verfügt über eine hohe Geflügeldichte und ist gleichzeitig als Wildvogeldurchzugs- und Rastgebiet für wildlebende Watt- und Wasservögel besonders gefährdet. Da es im weiteren Verlauf im Landkreis Aurich und deutschlandweit zu keinen weiteren Ausbrüchen gekommen ist, wird die Verfügung nunmehr aufgehoben.

Bei der Aviären Influenza handelt es sich um eine ansteckende und anzeigepflichtige Viruserkrankung des Geflügels und anderer Vogelarten, die hohe Tierverluste und damit große wirtschaftliche Schäden zur Folge haben kann. Die Vogelgrippe war zuletzt 2014 und 2017 in der Region ausgebrochen.

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Per Allgemeinverfügung hat der Kreis Emsland eine Stallpflicht für sämtliches Geflügel erlassen. Grund ist ein Fall von H5N8 im Kreis Aurich.

In Wieglitz haben die Behörden 20.000 Puten gekeult, die mit H5N8 infiziert waren.

Auf Betrieben in Niedersachsen und Sachsen brach vor kurzem die Geflügelpest aus. Aufgrund des Frühjahrsvogelzuges gilt für Geflügelhalter jetzt besondere Vorsicht.

Im Landkreis Aurich ist in einem Putenbestand die Geflügelpest aufgetreten. Zuvor war H5N8 in Bad Lausick in Sachsen bei einem kleinen Hennenbetrieb festgestellt worden.


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