Nordfriesland

Vogelgrippe-Verdacht: 1.000 verendete Vögel an Nordseeküste

In Nordfriesland sind über 1.000 tote Wildvögel gefunden worden. Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium in Kiel geht davon aus, dass die Tiere an dem Vogelgrippe-Virus verendet sind.

In Nordfriesland haben Mitarbeiter des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) mehr als 1.000 verendete Tiere entlang der Küste am Flutsaum entdeckt. Laut den Experten waren sie höchstwahrscheinlich mit einem Vogelgrippe-Virus infiziert. Die Laborergebnisse stünden jedoch noch aus, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch gegenüber der dpa. Die Wildvögel kamen am Montag nach einem Hochwasser zum Vorschein. Bei den toten Vögeln handele es sich überwiegend um Nonnengänse und Pfeifenten.

Aufstallungspflicht für Geflügelhalter

In Nordfriesland und Dithmarschen wurden bereits Aufstallungsgebote für Hausgeflügel und weitere Maßnahmen angeordnet. Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen ähnlicher Art von Geflügel und Tauben sind verboten. Offiziell sind bisher in Schleswig-Holstein in den Kreisen Nordfriesland und Dithmarschen zwölf Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen worden – dabei waren ausschließlich Wildvögel betroffen (top agrar berichtete).

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