Nachhaltigkeitskonferenz

„Gemeinsam nachhaltiger und erfolgreicher werden“

Landwirte, Gastronomen und Konsumenten beschäftigt momentan besonders ein gemeinsames Thema: Nachhaltigkeit. Die Mostviertler Nachhaltigkeitskonferenz und die Spezialmesse für Bioprodukte in Wieselburg führte die Bereiche und den gemeinsam Schwerpunkt wieder ein Stück weiter zusammen.

Im Zuge der letztwöchigen „Bio Österreich“-Messe trafen sich Landwirte, Gastronomen sowie Konsumenten in Wieselburg zum gegenseitigen Austausch, für Information und Beratung.

Neben den Lebensmitteln wurden auch fachliche Themen wie Pflanzenschutz, Tierhaltung, Düngung, und alles rund um Gastronomie und Urlaub behandelt. Zeitgleich organisierte der Mostviertel Tourismus gemeinsam mit der NÖ Energie- und Umweltagentur die 12. Mostviertler Nachhaltigkeitskonferenz, um konkrete Themen vor Ort anzusprechen.

Abkehr vom gelernten Konkurrenzdenken

„Betriebe sollten sich regional zusammenschließen, im Denken und Handeln kooperieren“, forderte Hauptreferentin Ulrike Rauch-Keschmann vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus. Weg zu kommen von dem erlernte Konkurrenzdenken ist für sie entscheidend für den Erfolg in den Betrieben und den Regionen.

Auf der Nachhaltigkeitskonferenz erläutert die Tourismus-Sektionschefin dazu den „Masterplan T“ als Grundlage für einen Pradigmenwechsel. Dieser Plan setzt Leitplanken für eine nachhaltige Weiterentwicklung und soll Richtschnur bei politischen Entscheidungen sein. Zukünftig müsse „ein breiter Dialog zwischen den Betrieben in den einzelnen Landesteilen etabliert werden“, so Rausch-Keschmann.

Durch das Gespräch sollen zudem neue Kooperationen entstehen und der Wissenstransfer und das brancheninterne Lernen ermöglicht werden.

„Zusammen können wir uns nachhaltiger und erfolgreicher aufstellen“, zeigts sich Sektionschefin Ulrike Rauch-Keschmann (BMNT) überzeugt. (Bildquelle: Burgstaller)

„Bio Produkt des Jahres“

Konkrete Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft lieferten nicht nur die Gespräche, sondern auch die Aussteller. Zum zweiten Mal wurden die Produkte vor eine Jury geführt und das „Bio-Produkt des Jahres“ ausgewertet.

Unter den Siegern in siebenKategorien wurden Wolfgang Haidinger und Phillip Stangl mit ihrem Rebel Meat Burger gekürt. Sie gewannen mit ihrem Start-Up den Preis in der Sonderkategorie: „Gastro“. Ihre Burger verkaufen sie an Restaurants oder mit ihrem Catering bei Veranstaltungen. Die Idee dahinter ist es Burgerfleisch aus 50% österreichschem Bio-Rindfleisch nachhaltiger und gesünder zu gestalten. Der Rest ihres Burgerlaibchens besteht aus österreichischen Bio-Kräuterseitlingen (30%), Bio-Hirse (18%) und Bio-Gewürze und Speisesalz (2%).

Mehr Infos zum Produkt und dem Start-Up auf www.rebelmeat.com


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