Getreidemarkt 2022/23: Bleiben die Preise fest?

Sobald der erntebedingte Verkaufsschub vorbei ist, erwarten Beobachter bei den Getreidepreisen wieder Spielraum nach oben. Wenn Ihr Händler jetzt mauert, sollten Sie also abwarten.

Bei vielen Getreideerzeugerinnen und -erzeugern liegen die Nerven blank. Teils ist dies zwar auch der Frage geschuldet, wie die Ernte 2022 in puncto Menge und Qualität ausfallen wird. Der Hauptgrund ist aber die Herausforderung, die neue Ernte lukrativer zu vermarkten als die des Vorjahres.

Traditionelle Strategien, z.B. ein Drittel vor, ein Drittel während der Ernte und den Rest später um den Jahreswechsel herum zu verkaufen, waren aus heutiger Sicht nicht optimal. Die höchsten Erlöse konnten diejenigen einstreichen, die mit der Vermarktung bis zum späten Frühjahr 2022 warteten.

Kurz nach Ernte zogen die Preise, getrieben durch die weltweite Nachfrage, an (siehe Übersichten unten). Ende Februar, als Russland die Ukraine angriff, explodierten sie. Das galt aber leider auch für die Kosten für Dünger, Diesel, Energie usw., deshalb kommt es beim Verkauf jetzt auf jeden Euro an. Aber: Macht man zeitnah noch den sprichwörtlichen Sack zu und sichert sich so Getreidepreise (siehe Übersicht rechts), von denen man bisher nur träumen konnte? Oder sitzt man die eventuelle saisonale Preisdelle in der Ernte aus und hofft auf erneuten Spielraum nach oben im weiteren Saisonverlauf?

Kein Überangebot in Sicht

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