Gute Preise, aber Bedrohung durch ASP steigt!

Durch die hohe Ferkelnachfrage bei geringerem Angebot steigen im gesamten EU-Raum die Preise. In den nächsten Wochen soll es zu weiteren Preissteigerungen kommen. Allerdings bereitet ein ASP-Fall in Polen große Sorgen.

Der aktuellste Fall von der ASP bei Wildschweinen in Polen liegt nur mehr in einer Entfernung von ca. 80 km zur deutschen Grenze. Damit ist nun erstmals ein großes und bedeutendes Schweineproduktionsland in der EU ernsthaft von dieser Tierseuche bedroht.

Erfreulich ist, dass die Ferkelnachfrage im gesamten EU-Raum weiter ansteigt. Nicht zuletzt wegen der guten Aussichten am Schweinemarkt, möchten die Schweinemäster ihre Stallungen so rasch als möglich nach dem Verkauf fertiger Schlachtschweine wieder befüllen. Das Ferkelangebot reicht inzwischen bei weitem nicht mehr aus, um diesen Wünschen auch nur annähernd nachkommen zu können. Vor allem der Abbau von Sauen- und Ferkelbeständen in Dänemark macht sich im gesamten EU-Raum besonders bemerkbar. Die Ferkelpreise steigen damit nun ausnahmslos in allen EU-Ländern mehr oder weniger kräftig an.

Auch in Österreich liegt die Nachfrage bereits mehrere Tausend Stück über dem Ferkelangebot. In den nächsten Wochen dürfte sich diese Diskrepanz in allen Bundesländern sogar noch verschärfen. Weiter stetig steigende Ferkelpreise sind die Folge, berichtet Johann Stinglmayr in der aktuellen Aussendung der VLV-Ferkelringe. Die dieswöchige Notierung in der Höhe von 2,90 €/kg liegt um 5 Cent über dem Vorwochenniveau.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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