DJV

Einstellung zur Jagd hat sich positiv entwickelt

Heute steht ein Fünftel mehr Menschen positiv zur Jagd als 2003. Die Zahl der kritischen Stimmen hat sich halbiert. Naturschutzleistungen der Jäger finden mehr Beachtung.

Die Jagd in Deutschland findet mehr Zustimmung. Insgesamt sind heute mehr als die Hälfte der Befragten positiv zur Jagd eingestellt - ein Fünftel mehr als noch im Jahr 2003. Der Anteil der Menschen, die Jagd eher kritisch sehen, hat sich im selben Zeitraum mehr als halbiert auf 22 %.

Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des unabhängigen Instituts IfA Marktforschung Bremer + Partner im Auftrag des Deutschen Jagdverbandes (DJV).

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Die Jagd in Deutschland findet mehr Zustimmung. Insgesamt sind heute mehr als die Hälfte der Befragten positiv zur Jagd eingestellt - ein Fünftel mehr als noch im Jahr 2003. (Bildquelle: DJV)

Die Umfrageteilnehmer sollten auch konkrete Aussagen zur Jagd bewerten. Im Vergleich zu 2003 gab es durchweg einen positiven Trend bei den Antworten. Eine deutliche Mehrheit von 90 % ist überzeugt: Jäger lieben die Natur. Das sind 4 % mehr als 2003. Knapp 85 % sind der Meinung, dass Jagd Wald und Feld vor Schäden schützt (plus 5 %). Über drei Viertel (79 %) der Befragten finden, dass Jäger viel Zeit in den Naturschutz investieren (plus 11 %). Dass Jäger seltenen Arten helfen, bejahen 71 % der Befragten - ein Plus von 5 %.

Für die repräsentative Imagebefragung Jagd hat das Institut IfA Marktforschung Bremer + Partner im Auftrag des DJV 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Telefon befragt. Die Befragung fand im Frühjahr 2020 statt. Es ist bereits die sechste seit 1999.

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Diskussionen zum Artikel

von Gerhard Steffek

Kontroverse Ansichten

Bedenkt man den Shitstorm, den das "Waidfräulein" wegen des geschossenen Fuchses erhielt, dann kann man hier geteilter Meinung sein. Dann sieht das Bild nämlich ganz anders aus. Oder es stellt sich die verhängnisvolle Frage: Verstärkt sich hier eine schizophrene Weltsicht der Dinge ... mehr anzeigen

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