Die Förderdarlehen

Rentenbank schafft neue Fördersparte Forstwirtschaft

Die Landwirtschaftliche Rentenbank erweitert ihre Aktivitäten zur Förderung der Forstwirtschaft in einer neuen Fördersparte.

Insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels stehe die Waldbewirtschaftung vor großen Herausforderungen. Zunehmende Wetterextreme führen zu immer größeren Schäden. „Mit unserer neuen Fördersparte „Forstwirtschaft“ ergänzen wir die bestehenden Förderangebote von Bund und Ländern und unterstützen insbesondere Anstrengungen, den Wald standortangepasster und widerstandsfähiger zu machen“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Die Förderdarlehen richten sich an Waldeigentümer, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und Waldgenossenschaften sowie Pächter von Waldflächen, unabhängig von der gewählten Rechtsform.

Klöckner begrüßt neue Fördersparte

Bundeswaldministerin Julia Klöckner begrüßt das Engagement der Rentenbank: „Unsere Wälder haben durch die Stürme und die anhaltende Dürre des vergangenen Jahres sowie durch den Borkenkäferbefall massiv Schaden genommen. Die Waldbesitzer und Forstwirte nun bei der Aufgabe zu unterstützen, das Ökosystem Wald robuster zu machen gegenüber dem Klimawandel, ist wichtig und kommt uns allen zugute.“ Denn gesunde Wälder seien Klimaschützer, Erhalter von Biodiversität und Erholungsorte für die Bürger. Bund und Länder hätten bereits neue Fördermaßnahmen auf den Weg gebracht, die durch die neue Fördersparte verstärkt werden.

Geförderte Maßnahmen

Zu den besonders günstigen Konditionen werden beispielsweise Ausgaben für die Erstaufforstung, für den klima- und standortangepassten Waldumbau, für gemeinschaftlich genutzte Maschinen oder Holzlagerstätten sowie Ausgaben für die Lagerung und Wiederaufforstung bei Extremwetter- oder sonstigen Schadenereignissen finanziert.

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Artikel geschrieben von

Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

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