Afrikanische Schweinepest

Tackmann kritisiert Schwarzwildbestände „auf Rekordhöhe“

Laut Kirsten Tackmann von den Linken sind die Wildschweinbestände immer noch zu groß und eine große Gefahr für die Ausbreitung der ASP.

Die seit Jahren steigenden Schwarzwildbestände alarmieren die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Dr. Kirsten Tackmann.

Die größer werdenden Wildschweinbestände erhöhten das „Risiko einer schnellen räumlichen Verbreitung im Fall der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in unserem Land“, erklärte Tackmann am 8. November in Berlin. Sie appellierte deshalb an die Bundesregierung, das Problem sehr ernst zu nehmen. Die Ursachen der steigenden Schwarzwildbestände seien vielfältig, so die Linken-Politikerin. Nur eine Problembeschreibung vorzunehmen, reiche nicht aus.

Tackmann hatte sich bei der Regierung unter anderen nach den Schlussfolgerungen erkundigt, die sie aus den hohen Jahresstrecken beim Schwarzwild ziehe. Die Bundesregierung führt deren Anstieg auf die deutschlandweite Aufhebung der Schonzeiten für Schwarzwild zurück. Weitere Möglichkeiten zur Schwarzwildreduktion würden mit den für die Jagd zuständigen Bundesländern diskutiert, teilte die Regierung mit.

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerhard Steffek

Realität versus Ideologie!

Wenn man bedenkt, daß ausgerechnet von Seiten der linken und grünen Strömungen auch immer vehement gegen die Jagd gewettert wird, dann zeigt sich hier auch wunderbar wie die Ideologie gegenüber der Realität zum Scheitern verurteilt ist. Manifestiert sich ja auch hervorragend in dem Vergleich: "Normalerweise kann der Mensch schwimmen. Aber manche, selbst wenn sie so hohl sind wie eine leere Tonne, gehen unter, weil sie nicht ganz dicht sind".

von Jörg Meyer

Sie hat ja so recht

ich stimme voll zu, kommt die asp will niemand verantwortlich sein! Die Staatsanwaltchaften sollten dann klären ob hier vielleicht Vollzugdefizite vorahnden sind bzw waren seitens der Jagdbehörden?

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