Waldschäden

Thüringer Agrarressort unterstützt Privatwaldbesitzer

Um die Belastungen für die Waldbesitzer zu mindern, hat Thüringen 21 Mio Euro für die Bewältigung von Extremwetterereignissen und Waldschäden sowie die Wiederaufforstung bereitgestellt.

Einen Überblick über die Waldschäden in den thüringischen Privatwäldern hat sich Staatssekretär Torsten Weil aus dem Erfurter Agrarressort in Eschenbergen bei Gotha verschafft.

„Die Waldbesitzenden in Thüringen stehen vor großen Herausforderungen und leisten unter erheblichem Druck eine hervorragende Arbeit, um die von Trockenheit und Schädlingen verursachten Waldschäden zu beheben und die gesunden Bäume zu schützen. Sie können dabei auf die bestmögliche Unterstützung durch die Landesregierung bauen“, erklärte Weil kürzlich bei einer Waldbegehung gemeinsam mit dem Präsidenten des Waldbesitzerverbandes für Thüringen, Jörg Göring.

Die Beseitigung der Waldschäden, die Wiederbewaldung und der notwendige Waldumbau hätten herausragende Bedeutung für die Gesellschaft und für künftige Generationen, argumentierte Weil. Schließlich erfüllten die Wälder vielfältige Funktionen, etwa als Arbeitsplatz, Lieferant von Nutzholz, Lebensraum von Pflanzen und Tieren oder Ort der Erholung und des Sports.

Um die finanziellen Belastungen für die Waldbesitzenden zu mindern, seien von seinem Haus für dieses Jahr 21 Mio Euro Fördermittel für die Bewältigung von Extremwetterereignissen und Waldschäden sowie die Wiederaufforstung geschädigter Waldflächen bereitgestellt worden, von denen bis dato etwa 8,5 Mio Euro bewilligt worden seien, erläuterte der Staatssekretär.

Er nehme aus den Gesprächen Hinweise und Anregungen mit, welche weiteren Maßnahmen das Land zur Unterstützung der Waldbesitzenden ergreifen könne. „Auch unsere bisherigen Fördermaßnahmen haben wir in engem Austausch konzipiert, um sie bedarfsgerecht gestalten zu können“, hob Weil bei der gemeinsamen Waldbegehung hervor.


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