CO2-Bepreisung

Waldbauern sind Klimaschützer

Die Familienbetriebe Land und Forst haben die Informationskampagne „Wald ist Klimaschützer“ initiiert, deren Ziel eine gerechte CO2-Bepreisung der Klimaschutzleistungen des Waldes ist.

Wald ist Klimaschützer“ ist eine Informationskampagne der Familienbetriebe Land und Forst (FABLF) und der AGDW - Die Waldeigentümer, die gemeinsam mit zwei Millionen Waldbesitzenden auf die Klimaschutzleistungen des Waldes aufmerksam machen soll. Das Ziel der Initiative ist eine gerechte CO2-Bepreisung der Klimaschutzleistungen des deutschen Waldes.

Jeder Hektar Wald absorbiere im Jahresdurchschnitt acht Tonnen CO2. Der Wald sei einer der bedeutendsten Klimaschützer Deutschlands. Er binde mit mehr als 127 Millionen Tonnen CO2 (inkl. der Holznutzung) 14% des jährlichen CO2-Ausstoßes der deutschen Volkswirtschaft.

Honorierung der Klimaschutzleistung nötig

Zur Entscheidung der Bundesregierung, ab 2021 die Einnahmen aus der nationalen CO2-Bepreisung für Entlassungen bei der EEG-Umlage zu nutzen, erklärt Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst: „Wenn aus dem Energie- und Klimafonds 10 Mrd. Euro ausgegeben werden, um die EEG-Umlage um 3 Cent pro Kilowattstunde zu senken, sollten auch ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um den Klimaschützer Wald dauerhaft zu stärken.“ Eine Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes sei dafür dringend erforderlich. Schon zehn Prozent der Summe bzw. 0,3 Cent pro Kilowattstunde aus der EEG-Umlage wären ein wichtiger Beitrag, um den Aufbau und Erhalt klimastabiler und nachhaltig bewirtschafteter Wälder dauerhaft zu sichern.


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