Das schlaue Zuhause Premium

Viele Geräte können heute über Funk oder Internet kommunizieren. Das bietet Chancen, z.B. für den Alltag von Senioren.

Alexa, mach den Fernseher aus, Siri, ruf Peter an: Dem einen ermöglichen smarte Technologien ein barrierearmes und selbstbestimmtes Leben. Andere fremdeln damit und können der Technik nur wenig abgewinnen.Der Markt ist groß und reicht von Sprachsteuerungen über mitdenkende Kühlschränke bis hin zu Spiegeln, in denen man morgens die Schlagzeilen der Presse lesen kann. Etwas Gutes muss also an den schlauen Alltagshelfern dran sein. Bereits in unserer Digital-Umfrage vom Jahresanfang gaben 95% der Teilnehmer an, ein Smartphone zu besitzen. 62% nutzten einen Tablet-PC und bei 30% der Landwirte stand ein Smart-TV im Wohnzimmer. Das zeigt: Der Grundstein für das smarte Zuhause ist in vielen Bauernhäusern längst gelegt. ▶

1. Smarte Haushaltshelfer

Denkt man an das clevere Zuhause, kommen vielen Menschen erst einmal automatische Jalousien in den Sinn. Damit ist es aber längst nicht getan. Wer bereit ist, viel Geld zu investieren, kann von der per App kontrollierten Waschmaschine bis zum Kaffeevollautomaten mit Internetschnittstelle nahezu alles kaufen. Dosierungen, Laufzeiten, Fehlermeldungen und besondere Vorlieben einzelner Benutzer, das alles kann man schon heute für viele Haushaltsgeräte bequem per App auf dem Tablet oder dem Smartphone verwalten. Praktisch: Geht mal etwas kaputt, sieht der Techniker meist schon per Fernwartung, wo das Problem liegt und bringt das nötige Ersatzteil direkt zur Reparatur mit – zumindest in der Theorie.

Ein gutes Beispiel ist z.B. die App „Cookidoo“ von Thermomix. Sie verbindet die Küchenmaschine über das Smartphone mit dem Internet. Mit einem Klick auf dem Handy sendet man alle verfügbaren Thermomix-Rezepte, z.B. als Menüplan für die kommende Woche, ganz selbstverständlich auf die Küchenmaschine. Eine Liste für die Einkäufe erstellt das Programm dabei automatisch. Wer dann im Supermarkt unsicher ist, ob noch ausreichend Margarine und Eier vorrätig sind, dem könnte ein smarter Kühlschrank mit Kamera und Livestream die benötigte Information zuspielen.

2. Wohnkomfort

Nicht nur die Küche und den Haushalt krempeln vernetzte Maschinen um. Das gesamte Wohnumfeld lässt sich von ihnen regulieren.

Was ist Ihre Wohlfühltemperatur? Welche Lichtintensität herrscht morgens, welche am Abend? Wann stehen Sie auf? Wann beginnt der Abend? Soll das Licht automatisch...

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Artikel geschrieben von

Katharina Meusener

Redakteurin Landleben

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