Fünf Fragen an…

Herr Laumann, Sie sind Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Wie schaffen Sie Ihr Pensum in Zeiten einer Pandemie?

Laumann: Ich habe jetzt 16 Monate durchgearbeitet. Jeden Tag war ich im Job, auch am Wochenende. Aber ich will mich nicht beschweren. Es ist, wie es ist. Man muss wissen, was in den einzelnen Regionen los ist, das Ausbruchsgeschehen im Blick behalten und zügig Entscheidungen treffen – vor allem wenn es, wie auf den Schlachthöfen in Coesfeld und Rheda-Wiedenbrück, richtig schlimm wird.

Wie kommen Sie auf andere Gedanken?

Laumann: Das geht am besten, wenn ich draußen etwas machen kann, z.B. wenn ich meine beiden Schweine, die Kaninchen, Enten und Hühner versorge oder im Gemüsegarten arbeite. Sonntags fahre ich...