Welches Gewächshaus für Ihren Garten? Premium

Ein engagierter Hobbygärtner möchte zu jeder Jahreszeit frisches Gemüse ernten.Den Wetterkapriolen im Frühjahr oder Herbst will man ein Schnippchen schlagen.Vielleicht ist auch ein Ort für die Überwinterung der Kübelpflanzen gesucht. Ausgefallene Gemüsearten und -sorten müssen häufig selbst aus Samen angezogen werden.Sie benötigen ebenso wie sehr wärmebedürftige Gemüsearten einen geschützten und warmen Platz.Dies sind einige Gründe,die für ein Gewächshaus im eigenen Garten sprechen. Nicht zu klein planen! Dem Kleingewächshaus gebührt ein sonniger Platz im Garten.Es sollte auch bei tiefstehender Wintersonne nicht im Schatten von Gebäuden oder mmergrünen Gehölzen stehen. Im Sommer ist ein lichter Schatten z.B.von einem Laubbaum mit nicht zu dichter Krone von Vorteil.Optimal platziert ist das Gewächshaus n der Nähe des Hauses,dort wo es auch bei schlechter Witterung gut zu erreichen ist. Die Größe hängt u.a. ab von der Grundstücksgröße,den eigenen Bedürfnissen und der Intensität der Nutzung.Im Sommer besitzen größere Gewächshäuser gegenüber kleinen u.a.den Vorteil,dass eine intensi-ve Sonneneinstrahlung nicht sofort zu extrem hohen Temperaturen führt und die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht gemildert werden. Die Grundflächengröße sollte mindestens 10 m 2 betragen.Die Stehwandhöhe sollte etwa 2 m betragen,so dass man bequem aufrecht im Gewächshaus stehen kann.Für solch ein Gewächshaus müssen Sie zwischen 2 000 Mark (Folieneindeckung)und 4 500 Mark (Glas oder Stegdoppelplatten)kalkulieren. Mitunter verlocken günstige Preise zur Anschaffung eines Kleinst -Gewächshauses.Aber je kleiner die Grundfläche ist, desto ungünstiger fällt das Verhältnis von Nutzungs-zu Wegfläche aus.Überlegenswert ist hingegen die Anschaffung von erweiterungsfähigen Gewächshäusern. Die Rechteckform bietet eine optimale Flächennutzung und ein günstiges PreisLeistungsverhältnis. Mit einer Orientierung der Längsachse in NordSüd-Richtung erreicht man eine gleichmäßige Besonnung der Pflanzen.Die OstWest-Richtung empfiehlt sich nur für den Fall,dass ganz besonderer Wert auf die Wintersonne gelegt wird. Pavillons n sechs-oder achteckiger Form wirken zwar romantisch,eignen sich aber vorwiegend als Überwinterungsquartier für Kübelpflanzen,weniger als Gewächshaus für andere Zwecke.Die Platzausnutzung ist ungünstig und das Gärtnern weniger praktisch.Zudem sind Pavillons deutlich teurer. Kleingewächshäuser im Selbstbau besitzen häufig ei-ne Holzkonstruktion,komfortablere Gewächshäuser eine Stahl-oder Aluminiumkonstruktion.Aluminium ist zweifellos das beste Material,gerade wenn geheizt werden soll.Hierbei ist eine kittlose Verlegung der Scheiben möglich,sodass keine Wärmebrücken entstehen.Die Mehrkosten zu Stahl betragen 5 bis 10 Mark pro Meter. Um die Schattenwirkung der tragenden Teile gering zu halten,werden sie so dünn wie möglich ausgeführt.Stahlteile sind verzinkt.Holzteile sollten kesseldruckimprägniert sein,weil unbehandelte Hölzer in der feuchten Gewächshausatmosphäre innerhalb weniger Jahre morsch werden. Aus Kostengründen werden kombi-nierte Konstruktionen angeboten,wobei die Sprossen meistens aus Aluminiumprofilen bestehen.Hier ist darauf zu achten,dass an den Verbindungsstellen die Aluminiumteile keinen direkten Kontakt zu den Stahlteilen haben,denn solche Kontaktstellen sind besonders korrosionsanfällig. Aluminium-bzw.Stahlkonstruktionen sehen zwar nicht so schön aus,halten aber ein Leben lang ,während Holz nach ca.10 bis 15 Jahren erneuert werden muss. Bei den Konstruktionen für beheizbare Gewächshäuser sollten Sie darauf achten,dass keine Undichtigkeiten oder Wärmebrücken (das sind Metallteile,die von innen nach außen führen)teure Heizenergie verschwenden.Metallsprossen sollten deshalb außen mit Kunststoff abgedeckt sein. Die Aufbauanleitungen enthalten Hinweise für die erforderlichen Fundamente.In der Regel reichen bei ungeheizten Gewächshäusern Punktfundamente aus.Beheizbare Gewächshäuser brauchen gemauerte Fundamente. Einfachverglasung genügt meistens Als...

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