Wir haben unsere Pläne durchgesetzt Plus

Als wir vor zehn Jahren heirateten,waren wir beide gerade zwanzig und rückblickend gesehen ziemlich naiv.Hans hatte damals den Schweinemastbetrieb von seinen Eltern gepachtet.Dass uns im großen Haus unserer Schwiegereltern nur zwei eigene Zimmer zur Verfügung standen,sahen wir anfangs nicht als Problem.Küche und Bad teilten wir mit den Eltern von Hans. Das Zusammenleben hatte ja auch viele Vorteile.Meine Schwiegermutter kochte für uns alle mit.Und sie versorgte die Kinder,wenn ich im Betrieb viel Arbeit hatte.Schon deshalb machten Hans und ich gegenüber den Altenteilern viele Zugeständnisse.Außerdem wollte ich als diejenige,die eingeheiratet hatte,nicht gleich überall meinen Willen durchsetzen. Also versuchte ich mich zunächst einmal anzupassen.Aber ich merkte bald,dass ich damit nicht glücklich wurde.Das lag auch daran,dass meine Schwiegermutter zu vielen Dingen eine ganz andere Einstellung hatte als ich. Das fing an beim Kochen und erstreckte sich über die Kindererziehung bis zur Frage,ob man Hobbies pflegen oder sich fortbilden darf. Weil wir zwangsläufig ständig zu-sammen waren,bedrückte mich das alles sehr.Ich hatte kaum Möglichkeiten,eigene Vorstellungen zu verwirklichen. Und nachdem unser zweites Kind geboren war,wurde es auch räumlich immer enger für uns. Hans und ich fragten unsere Schwiegereltern deshalb,ob sie sich...


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