Zwischen den Zeilen Plus

Der Körper spricht immer mit. Mimik, Gestik und Körperhaltung transportieren unablässig eine Botschaft. So kann man sie deuten und Emotionen gezielt ausdrücken.

Ein verlegener Griff in die Haare. Das nervöse Kneten der Hände. Das Zurücklehnen vom Tisch, wenn man satt ist: Kommunikation besteht aus mehr als nur Worten. Nur ein Zehntel einer Nachricht wird über den gesprochenen Inhalt vermittelt. Die Körpersprache transportiert 55 % der Mitteilung. Dazu gehören Gesten, Mimik und Körperhaltung. Der Ton der Stimme ist für weitere 35 % der Nachrichtenübermittlung verantwortlich.

Die Körpersprache ist also ein bedeutendes Instrument, um Gespräche zu führen oder sich in einer Gruppe zu behaupten. Auch in Verhandlungssituationen ist ein „sicheres Auftreten“ von Vorteil. Verlegenheitsgesten, wie sich z.B. an die Nase oder die Stirn zu fassen, sollte man in diesen Situationen vermeiden. Gleichzeitig kann die Körpersprache, beabsichtigt oder unbeabsichtigt, auch negative Botschaften wie Aggressionen übermitteln, Druck aufbauen oder Unbehagen erzeugen.

Körper und Gesicht

Wer übt, Gesten und Mimik zu steuern, kann das Gesagte unterstreichen, beugt Missverständnissen vor und erzeugt Nähe zum Gegenüber. Eine gute Übung ist es, hin und wieder die eigene Körpersprache bewusst wahrzunehmen. Was machen Ihre Hände beim Sprechen? Welche Gesten nutzen Sie mit vertrauten Personen? Stehen Sie gerade oder gekrümmt? Auch im Gespräch hin und wieder auf die Hände, den Kiefer oder die Schultern des anderen zu achten, hilft, die Körpersprache bewusster deuten zu können.

Dabei beeinflusst die Körpersprache nicht nur das Verständnis des Gegenübers, sondern nimmt auch Einfluss auf die eigenen Gedanken. So fällt es bei angespannten Muskeln schwerer, Empathie zu empfinden und einfühlsam zu reagieren. In einer...

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