Historisches Vorbild

Dekorativer Nutzgarten: Expertin gibt Tipps für Blumen und Zierpflanzen

Verschiedene Gemüsesorten, Kräuter und Blumen machen den bäuerlichen Nutzgarten auch optisch zu einem Hingucker.

Die Expertinnen Gerda von Lienen und Ulrike Beltz raten, in den bäuerlichen Nutzgarten nach historischem Vorbild auch Blumen und Zierpflanzen zu integrieren. Ihre Tipps:

  • Blumen nicht nur am Rand des Gartens und entlang des Holzzauns pflanzen, sondern auch mit in die Gemüsereihen integrieren. Ringelblumen, Astern, auch mal ein blühender Porree oder ein durchgeschossener Salat sorgen für eine interessante Vielfalt.
  • Besondere Kompositionen ergeben sich, wenn Sie altmodische und exotische Sorten miteinander kombinieren. So findet sich bunter Mangold neben kleinblütigen Tagetes und Feuerbohnen oder großblättrige Zucchini neben dem filigranen Grün von Fenchel. Auch Neuheiten, wie z.B. das Knollengemüse „Yacon“, das mit Topinambur verwandt ist und in Deutschland erst seit Kurzem angebaut wird, kultivieren die Expertinnen schon im zweiten Jahr. Mit Augenmaß stimmen Gerda von Lienen und Ulrike Beltz die Gemüsesorten und -arten farblich aufeinander ab oder setzen kontrastierende Blattformen nebeneinander.
  • Neben den klassischen, ebenerdigen Gemüsebeeten begeistern sich die Gartenfachfrauen auch für Hochbeete. Diese bringen optisch Abwechslung in den Garten und sind auch unter fachlichen Aspekten ein Gewinn.

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