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Warenkunde: Grieß

Grieß kann vielseitig eingesetzt werden: Das sind die wichtigsten Informationen, die sie bei Einkauf und Verwendung beachten müssen.

Ob Brei, Kuchen, Nudeln oder Suppe: Mit Grieß kann man prima andicken, abbinden und fluffig machen. Man sollte vor dem Kauf aber immer überlegen, welches Gericht man aus dem Grieß kochen möchte. Denn nicht jede Grießsorte eignet sich für alle Speisen. Im Handel findet man am häufigsten Maisgrieß und Hart- oder Weichweizengrieß. Aber auch Grieß aus Dinkel oder Roggen ist, zumindest in Naturkostläden, erhältlich.
Die Bezeichnung „Grieß“ bezieht sich dabei auf einen speziellen Mahlgrad des Getreides. Im Gegensatz zu Mehlpartikeln mit durchschnittlich 0,15 mm  Größe ist Grieß grober gemahlen. Die einzelnen Partikel sind bis zu 1 mm groß.
 
·Fein gemahlenen Grieß aus Mais findet man bei uns im Handel häufig unter der Bezeichnung „Polenta“ im Regal. Man kann ihn zu einem sämigen Brei verkochen oder auch soweit andicken lassen, dass er im abgekühlten Zustand schnittfest ist.
 
·Weichweizengrieß ist ideal für Süßspeisen und Puddings. Grießbrei für Babys, den man nur mit erkaltender Milch anrühren und nicht kochen muss, wird zudem mit Dampf behandelt und gequetscht.
 
·Grieß aus Hartweizen eignet sich besonders für schwere Gerichte wie Knödel, Schmarrn, Pasta, Teigwaren und Nocken. Man verwendet ihn hauptsächlich in der herzhaften Küche.
 
·Grieß aus Dinkel oder Roggen kann man z. B. gut in einen Brotteig mischen, um ihn fluffiger zu machen. In vielen Regionen galt eine Art Polenta aus Buchweißenmehl vermischt mit Dinkel- oder Roggengrieß als „Arme-Leute-Essen“.


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