Buch-Tipp: Das Orangenmädchen

Mein Lieblingsbuch ist der Roman „Das Orangenmädchen“ des norwegischen Autors Jostein Gaarder. Einerseits erzählt das Buch die märchenhafte Liebesgeschichte zwischen dem Studenten Jan-Olav und dem vorerst unbekannten Orangenmädchen, andererseits ist die Erzählung der Abschiedsbrief eines todkranken Vaters an seinen Sohn.

„Ich kann’s nicht mehr aus der Hand legen!“: In der aktuellen top agrar-Ausgabe stellen wir Ihnen 13 Bücherwürmer und ihre Lieblingsbücher vor. Als Fortsetzung präsentieren wir Ihnen in dieser Woche
weitere Buch-Tipps aus unserer Redaktion.

Reingard Bröcker, top agrar-Redakteurin im Bereich Familie

„Ich fuhr zusammen. Das Orangenmädchen wieder zu sehen, im selben orangefarbenen Anorak mit genau der gleichen Orangentüte auf dem Schoß, kam mir so unwirklich vor wie eine Luftspiegelung. (...) Sie lächelte hauchzart (...), dann ließ sie meine Hand einfach los, erhob sich majestätisch, mit der großen Orangentüte im Arm, und ging hinaus auf die Straße. Jetzt war sie verschwunden...“
Mein Lieblingsbuch ist der Roman „Das Orangenmädchen“ des norwegischen Autors Jostein Gaarder. Einerseits erzählt das Buch die märchenhafte Liebesgeschichte zwischen dem Studenten Jan-Olav und dem vorerst unbekannten Orangenmädchen, andererseits ist die Erzählung der Abschiedsbrief eines todkranken Vaters an seinen Sohn. Der Vater berichtet aus seinem Leben, erzählt, schwärmt, hinterfragt und motiviert. Dabei taucht das Orangenmädchen mit seiner übervollen Tüte saftiger, duftender Früchte – wie ein roter Faden – immer wieder in der Erzählung auf.
Mir gefällt, dass das Buch starke Gegensätze aufzeigt: Die Erzählung ist traurig, schmerzlich und sie stimmt nachdenklich – doch zugleich ist sie lustig, witzig, träumerisch und verspielt. Alles in allem: Herzerwärmend! Eine tolle Lektüre für die dunkle Jahreszeit, die Lust auf Orangen, Straßenbahnfahrten, Malerei, den Sternenhimmel und das Schreiben und Lesen von langen Briefen macht.“
 
Jostein Gaarder: Das Orangenmädchen
dtv, Deutscher Taschenbuch Verlag, 192 Seiten,
ISBN 978-3-423-13396-8, Preis: 8,90 Euro

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