Neues für den Drahtesel

Fahrrad fahren auf dem Land

Auf den Sattel, fertig, los! Auf dem Land fährt man gerne Fahrrad. Wir haben uns auf dem Markt umgeschaut und allerlei Raffiniertes für die nächste Tour entdeckt.

Ob Sonntagsausflug oder Erkundungstour: Auf dem Land fährt man gerne Fahrrad. Wir zeigen, wie Sie Ihren Drahtesel für die nächste Tour aufrüsten können.

Oberrohrtasche: Auf einen Griff

Kleine Taschen in Lenker­nähe sind besonders praktisch, um Handy, Karten und Co gut sichtbar aufzubewahren.

Kleine Tasche, die in Lenkernähe platziert wird

Einen Platz für all die kleinen Dinge, die man unterwegs braucht, bieten z. B. Oberrohr­taschen. (Bildquelle: Selhorst)

Navigieren, den nächsten Biergarten suchen oder ein Treffen verein­baren: Handy, Karte und Co auf dem Fahrrad sichtbar und griffbereit zu ­haben, ist praktisch.

Die wasserdichte Oberrohrtasche der Marke „Hikenture“ lässt sich z. B. leicht in Lenker­nähe montieren und bietet Stauraum für verschiedenste Handymodelle. Dabei kann der Bildschirm trotz Schutzfolie einfach entsperrt und bedient werden. Im Netz kostet die Tasche ca. 17 €.

Besondere Klingeln

Eine tolle Geschenkidee für Biker auf dem Land: Klingeln, die an geliebte Vierbeiner erinnern.

Fahrradklingel, die aussieht wie eine Kuhglocke

„Alpenhupe“ heißt diese besondere Klingel. Neben Kuhflecken zieren Edelweiße das Produkt der Firma ebos. (Bildquelle: Werkbild)

Eine Fahrradklingel, die Kuhglocken imitiert? Nicht verwunderlich, dass diese Idee aus dem Allgäu stammt.

„Alpenhupe“ hat die Firma ebos ihr Produkt genannt. Die Klingel ist witterungsbeständig und lässt sich mithilfe eines verstellbaren Klettbandes leicht an jedem Fahrradlenker befestigen.

Im „Klingelmodus“ ist das überhängende Band nach unten oder hinten geklappt. Soll die „Alpenhupe“ verstummen, kann man das Band per Magnet am Klöppel fixieren.

Die Klingel ist online für 14,95 € erhältlich. Hier finden Sie weitere Informationen.

Alternative zum Fahrradhelm

Auf dem Markt gibt es schon seit einiger Zeit Airbags, die sich im Falle eines Sturzes zum Helm aufblasen.

Der Airbag-Kragen von Hövding aufgeblasen und nicht aufgeblasen.

Schon in einigen Städten gesehen: den Airbag-Helm der Firma Hövding. (Bildquelle: Crispin)

„Der sicherste Fahrradhelm der Welt ist kein Helm.“ Mit diesen Worten bewirbt die schwedische Firma Hövding den von ihr entwickelten Airbag-Kragen. Das Produkt für ca. 300 € misst die Bewegungen seines Trägers zweihundertmal pro Sekunde und soll sich beim Sturz aufblasen.

Der ADAC hat im vergangenen Jahr getestet, dass der Airbag sehr guten Schutz vor Kopfverletzungen bietet. Allerdings sei er nicht in allen Unfallszenarien so effektiv wie ein herkömmlicher Fahrradhelm. Außerdem auf dem Prüfstand: Handhabung und Komfort.  Weitere Informationen finden Sie hier.

Hier noch weitere, kleine Fundstücke und Ideen rund ums Fahrrad:

Sattelbezüge mit Lammfell oder Gel erhöhen vor allem den Komfort. Andere Varianten schützen vor Regen und verschönern das Rad, so zum Beispiel die Modelle der Firma basil.

Fahrradspiegel am Lenker machen auf Gefahren im toten ­Winkel aufmerksam – ein Muss für schnelle E-Bike-Fahrer. Im Handel und online erhältlich.

Fest verschlossen: Wer sein E-Bike auch auf dem Hof sichern will, kann z. B. in der Garage einen Metallbügel im Boden verankern. Eine Kette darumlegen und das Rad anschließen. Praktisch, wenn auch eine Lade­­möglichkeit vorhanden ist.

Digitale Tourenplaner: Apps wie „Bikemap“und „komoot“ können die Navigation über Fahrradwege erleichtern. Die Grundversionen sind kostenfrei. Übrigens: Wer sich über Routen ärgert, die quer über den eigenen Hof verlaufen, kann das meist in der entsprechenden App melden.

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