Weltfrauentag

Ohne Frauen keine landwirtschaftliche Bildungsarbeit

Es sind besonders die Frauen, die sich ehrenamtlich um landwirtschaftliche Bildungsarbeit kümmern, z.B. in Schulen und Kindergärten, beim „Lernort Bauernhof“ oder „EinSichten in die Tierhaltung“.

Die Bedeutung der Frauen in der Landwirtschaft wird laut dem Verein i.m.a. noch immer unterschätzt. „Gerade die landwirtschaftliche Bildungsarbeit würde ohne die Unterstützung durch die Bäuerinnen kaum funktionieren“, sagte i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon anlässlich des Weltfrauentages. Es seien überwiegend Frauen, die den „Lernort Bauernhof“ mit Leben erfüllen und die in den Schulen und Kindertagesstätten an der Seite von Lehrkräften und Erzieherinnen über Themen der Landwirtschaft und Ernährung informieren.

Praxisbezogenes Lernen steht bei Pädagogen hoch im Kurs. Sie nutzen gerne die Angebote der Landwirtschaft, die von Initiativen wie dem „Lernort Bauernhof“ oder „EinSichten in die Tierhaltung“ angeboten werden, erklärt Simon weiter. Doch ein Besuch im Stall oder das Erleben der Arbeit auf dem Feld müssten gut vorbereitet sein. Und diese Aufgabe würden überwiegend die Frauen auf den Betrieben übernehmen. Sie seien es, die Konzepte für den Besuch einer Schulklasse oder Kita-Gruppe ausarbeiten und sich mit den Erzieherinnen und Lehrkräften abstimmen.

341.000 Frauen sind in der Landwirtschaft tätig; viele davon in einem Familienbetrieb. Dort arbeiten sie überwiegend auch in der Betriebsführung. Nicht zuletzt betreuen die Bäuerinnen auch den Haushalt und die eigenen Kinder, so der i.m.a.-Geschäftsführer weiter. Das Engagement in der Bildungsarbeit sei dann stets eine Zusatzbelastung, die aus Freude an der Aufgabe geleistet wird.

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