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Stiftung Warentest: Nur drei Babybreie sind gut

Das unabhängige Warenprüfungsinstitut hat 19 Milch-Getreide-Breie für Babys untersucht, darunter 12 Pulver zum Anrühren und 7 Breie aus dem Glas. Nur drei von ihnen sind gut.

Für die Ausgabe 09/19 hat Stiftung Warentest insgesamt 19 Fertigbreie mit Blick auf ihre ernährungsphysiologische Qualität überprüft. Das heißt, die Experten haben auf den Gehalt der Grundnährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und das Fettsäurespektrum geschaut. Außerdem haben sie den Einfluss auf eine ungünstige, insbesondere süße, Geschmacksprägung von Säuglingen bewertet und die Anzahl an Keimen, die Verpackung und deren Angaben kontrolliert.

Das Ergebnis: Zwei Pulver zum Anrühren, Hipp „Bio-Milchbrei Gute Nacht Kinderkeks“ und dm „Babylove Bio Milchbrei Grieß“, sowie ein Brei aus dem Glas, Alnatura „Abendbrei Grießbrei pur“, sind gut. Sie kommen ohne intensive Fruchtzusätze und mit wenig Zucker aus.

Schlusslichter im Test waren die Pulver von Alete und Rossmann wie auch die Breie im Glas von Rossmann und Bebivita. Sie enthalten Schadstoffe (z. B. Arsen und Chlor) bis knapp unterhalb des Grenzwertes, sind ungünstig zusammengesetzt oder fördern die Vorliebe für Süßes.

Weitere Testergebnisse finden Sie HIER.

Übrigens: Einen Brei kann man mit 200 ml frischer oder H-Milch, 20 g Getreideflocken (Haferflocken oder Vollkornweizengrieß) und 20 g Obst der Saison auch schnell und einfach selbst zubereiten. Dazu die Milch erhitzen, das Getreide einrühren und mehrere Minuten köcheln lassen. Das Obst zerdrücken und unterrühren.


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