Die Bauern müssen auf die Kritiker zugehen! Plus

Dialog ja, aber die Landwirtschaft darf sich nicht den Kritikern ausliefern, warnt Hildegard Schulze Grotthoff. Die Bauern müssen mutig sagen, was geht und was nicht geht.

Hildegard Schulze Grotthoff ist Landwirtin aus dem Kreis Steinfurt. Mit ihrer Familie führt sie einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Schweinehaltung.

Was halten Sie von der Initiative „Offensive Nachhaltigkeit“ des WLV?

Schulze Grotthoff: Dass die Landwirtschaft offensiv auf Kritik reagiert, finde ich richtig. In dieser Form ist das aber der falsche Weg.

Warum?

Schulze Grotthoff: Für mich ist das keine Offensive, sondern ein Rückzug. Wir bieten den Kritikern nur neue Angriffspunkte. Der Satz, dass wir durch unsere Arbeit Boden, Wasser, Luft und Tiere schädigen, ist dafür das beste Beispiel. Der WLV fällt uns Landwirten damit in den Rücken. Das ist wie ein Tiefschlag und macht mich sprachlos.

Aber ist der Berufsstand bezogen auf die eigenen Defizite selbstkritisch genug?

Schulze Grotthoff: Nein, nicht in allen Bereichen. Mit Kritik muss man aber differenziert umgehen. Defizite und Fehler benennen, aber auch ungerechtfertigte Kritik zurückweisen. Beispiel Nitrat: Hier gibt es...


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen