Die Bauern müssen auf die Kritiker zugehen! Premium

Das gelingt nur, wenn man die Probleme schonungslos benennt und schnell löst, meint Johannes Röring. Dafür hat der WLV die Initiative „Offensive Nachhaltigkeit“ gestartet.

Die WLV-Initiative „Offensive Nachhaltigkeit“ hat eine kontroverse Diskussion ausgelöst. Was sagen die Landwirte?

Röring: Die Reaktionen sind gemischt. Sie reichen von kritischen Nachfragen über Verblüffung bis hin zur Zustimmung.

Kritisiert wird v.a. der Satz „... weil wir durch unsere Art und Weise der landwirtschaftlichen Erzeugung dazu beitragen, dass Boden, Wasser, Luft und Tiere ... geschädigt werden.“ Warum ist der notwendig?

Röring: Diesen Satz haben wir nach intensiver Diskussion einstimmig beschlossen, weil er die Realität zutreffend beschreibt. Niemand, der in der Natur und mit der Natur arbeitet, kann Schäden komplett verhindern. Entscheidend ist, ob wir jederzeit ausreichende Anstrengungen unternehmen, die negative Folgen unseres Wirtschaftens zu reduzieren.

Einige meinen, der Bauernverband mache sich damit selbst klein.

Röring: Das sehe ich anders. Wer eigene Schwächen erkennt, sie offen benennt und dann ...

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