Die Politiker verlängern das Leiden!

Der Blick von außen

Ob der Baukonzern Philipp Holzmann und Gerhard Schröder oder die Maxhütte und Edmund Stoiber – wenn ein größeres Unternehmen oder eine ganze Branche in eine Existenz gefährdende Schieflage geraten, sind Politiker aller Parteien schnell zur Stelle. Statt die schmerzhafte, aber notwendige Marktbereinigung zuzulassen, pumpen Politiker gerne Millionen an Steuergeldern in sterbende Betriebe oder übergroße Branchen.

„Loser Paradox“ nennt die Krisenforschung dieses Phänomen. Statt den Gewinnern von morgen zu helfen – also beispielsweise wissensintensive Sektoren zu fördern, wird das Leiden der marktwirtschaftlichen Verlierer künstlich verlängert. Politisch ist dieses Verhalten...


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