Grüne Kreuze, Demos und jetzt? Plus

Den großen Demonstrationen Mitte Oktober gegen das Agrarpaket, die Düngeverordnung und das Mercosur-Abkommen folgt ein Richtungsstreit. Was bisher geschah und wie es weiter geht.

Große deutsche Städte, wie Berlin, München, Hannover und Bonn waren am 22. Oktober für kurze Zeit lahmgelegt. In Würzburg musste die Bauerndemo sogar abgebrochen werden, da deutlich mehr Landwirte mit ihren Schleppern in die Stadt gekommen waren als angemeldet. Nicht nur in Deutschland ist in den letzten Wochen demonstriert worden. Auch in den Nachbarländern gingen viele Berufskollegen auf die Straße. Die Verbraucher und Medien zeigten überwiegend Verständnis für die Protestaktionen.

Ob große oder kleine Betriebe, ob konventionell oder bio, Haupt- oder Nebenerwerb, mit oder ohne Tierhaltung. Alle machen ihrer Unzufriedenheit Luft. Sie kritisieren die Politik unter anderem für das Agrarpaket, die Düngeverordnung und das Mercosur-Abkommen. Aber auch die Verbraucher für die fehlende Wertschätzung und die Nichtregierungsorganisationen für die anhaltend negative Stimmungsmache.

Startschuss: Grüne Kreuze

Bereits in den Wochen vor den Demos sprossen von Flensburg bis München grüne Kreuze aus den Ackerböden. In ganz Deutschland waren Landwirte eifrig am zimmern, um sich an dem stillen Protest zu beteiligen. Die Initiatoren „Die Graswurzler“ sind von der großen Resonanz überwältigt. Als Grund für die vielen Mitstreiter sieht die Gruppe von Agrarbloggern die Einfachheit der Aktion. Die grünen Kreuze sind ein deutliches Symbol, der Öffentlichkeit zu zeigen, „wir können und wollen nicht mehr, wir sind am Ende, uns wird das alles zu viel“, so Mitinitiator Dr. Willi...

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