Hanf: Allheilmittel für Mensch und Acker? Premium

Hanf kann positiv auf den Boden und die Gesundheit wirken. Beim Anbau dieser Kultur müssen Landwirte einige Aspekte beachten.

Wer denkt bei Hanf nicht zunächst an Marihuana oder Haschisch? Aber Hanf kann mehr: Aus den Fasern lässt sich Dämmmaterial oder Kleidung produzieren. Aus den Samen wird Öl und aus den Blättern Tee hergestellt.

Zunehmend an Bedeutung gewinnt aktuell der Einsatz der Pflanze in der Medizin. Seit März 2017 können Patienten Hanf auf Rezept beziehen – und die Nachfrage steigt. 2018 wurden für 40000 Patienten rund 185000 Rezepte ausgestellt. Ärzte verschreiben Hanf – auch häufig Cannabis genannt – z.B. bei chronischen Schmerzen, Depressionen oder Multipler Sklerose.

Da der medizinische Hanf Tetrahydrocannabinol, kurz THC, enthält, ist der Anbau für Landwirte in Deutschland verboten (siehe Info S. 41). Bis vor Kurzem wurde er ausschließlich importiert. Im Mai 2019 erteilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Risikobewertung ausgewählten Unternehmen die Erlaubnis für einen staatlich überwachten Cannabis-Anbau. Diese produzieren in den kommenden vier Jahren zusammen rund 10400 kg...

Verpassen Sie nichts mehr!

Erhalten Sie Zugriff auf diesen und alle weiteren relevanten Beiträge sowie auf unsere exklusiven Newsletter. Testen Sie jetzt ganz unverbindlich.

Jetzt 30 Tage gratis testen
Mehr erfahren


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen